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Corona-Party

Wer sich zuerst ansteckt, gewinnt: Studenten feiern um die Wette

In den USA finden regelmäßig Corona-Partys statt: Die Polizei versucht dagegen vorzugehen.
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Während die täglichen Neu-Infektionen in Deutschland langsam aber sicher immer weniger werden, steigen die Fallzahlen in USA von Tag zu Tag. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, erreichte der Wert am 2. Juni einen Negativrekord mit mehr als 50.000 neuen Infizierten an einem Tag.

Dass die Fallzahlen weiterhin steigen, ist nicht verwunderlich, wenn man einen Blick in US-Staaten wie Alabama wirft. Dort wurden bereits mehrere Corona-Partys aufgelöst, bei denen Jugendlich versuchten, sich gegenseitig mit dem Virus zu infizieren.

Wer das Virus zuerst bekommt, gewinnt: Corona-Party in Alabama aufgelöst

In Tuscaloosa in Alabama sollen Studenten eine Corona-Party gefeiert haben, bei der es darum ging, sich möglichst schnell mit "Covid-19" anzustecken. Wie abcnews berichtet, sollen die Partygäste Geld in einen Pott gegeben haben. Derjenige, der sich als Erstes mit dem Coronavirus infizierte, würden gewinnen und die gesamte Summe bekommen.

Tuscaloosas Feuerwehrchef Randy Smith bestätigte zuletzt die Teilnahme einiger Studenten an solchen Partys: Auch mehrere Arztpraxen äußerten sich in diese Richtung. "Wir versuchen jede Party aufzulösen, von der wir wissen", so Sonya McKinstry, Stadträtin von Tuscalossa, gegenüberabcnews. Teilnehmer müssen mit einer Geldstrafe in Höhe von bis zu 500 Dollar rechnen. In Alabama wurden bisher 38.422 Coronainfektionen und 947 Todesfälle gemeldet (Stand: 1. Juli 2020).

Auch in Franken wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Corona-Partys aufgelöst. Bei einer Feier überschüttete eine Frau einen Polizisten mit Bier und drohte ihm mit dem Tod.

aa

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