Spieler und Fans verwirrt: WM-Schiedsrichter wendet plötzlich neue Regel an

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Erstmals wird bei der WM eine neue Videobeweis-Regel angewendet. Die neue Regel sorgte beim Auftaktsieg der USA gegen Paraguay für Verwirrung bei Fans und Spielern.

Beim Auftakt von Co-Gastgeber USA ins Heimturnier der WM 2026 hat der Video-Schiedsrichter erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft seine neuen Befugnisse genutzt.

Wenige Minuten nach der Halbzeitpause beim 4:1 der Nordamerikaner zeigte Referee Danny Makkelie US-Kapitän Tim Ream die Gelbe Karte für ein vermeintliches Foul an Paraguays Miguel Almirón. Als der anschließende Freistoß bereits ausgeführt war, meldete sich der Video-Schiedsrichter.

Völlig neue Regel kommt bei WM zum Einsatz - Gelbe Karte annulliert und neu verteilt

Der Niederländer Makkelie schaute sich die Szene noch einmal an, und änderte seine Entscheidung. Die Gelbe Karte für Ream wurde annulliert, stattdessen erhielt Almirón die Verwarnung wegen einer Schwalbe. Die TV-Zuschauer sahen via Einblendung, dass die Szene wegen einer Spielerverwechslung überprüft worden war.

Nach einem Beschluss der Internationalen Regelhüter (Ifab) im Frühjahr darf der Video-Assistent nun drei weitere Situationen überprüfen und bei Fehlern des Schiedsrichters eingreifen. Dazu gehören unter anderem Szenen, die zu Rot oder Gelb für einen falschen Spieler oder das falsche Team führen. 

Bislang besagten die Regeln, dass Fälle von Spielerverwechslung nur dann überprüft werden konnten, wenn der Schiedsrichter den falschen Spieler der gleichen Mannschaft verwarnt oder des Feldes verwiesen hatte.

Am Sonntag (14. Juni 2026) greift dann auch die DFB-Elf ins Turnier ein. Auftaktgegner ist Fußball-Zwerg Curaçao - die TV-Experten Thomas Müller und Jürgen Klopp fordern von Bundestrainer Julian Nagelsmann einen bemerkenswerten Aufstellungswechsel.

Vorschaubild: © Jayne Kamin-Oncea/AP/dpa