Heutiges FCN-Spiel startet mit einem Schreck – dann folgt die Dominanz

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Der Jubel beim FCN nach dem Spiel gegen den Karlsruher SC ist groß: "Das ist fantastisch zu sehen", erklärt Miroslav Klose.

Die Fußball-Profis des 1. FC Nürnberg um Matchwinner Mohamed Ali Zoma fielen sich nach dem erlösenden Schlusspfiff jubelnd in die Arme. Auch Miroslav Klose feierte nach dem 1:0 (1:0) beim Karlsruher SC am Spielfeldrand. Nach dem fünften Sieg im sechsten Spiel geht der Club auf einem Aufstiegsplatz in die lange Länderspielpause. "Das ist fantastisch zu sehen" bilanzierte ein "sehr zufriedener" Klose bei Sky.  

Das Tor des Tages erzielte Toptorjäger Mohamed Ali Zoma in der 30. Minute vor 31.067 Zuschauern im sonnigen Wildpark. Es war sein sechstes Saisontor – und das am Tag nach seiner ersten Nominierung für Italiens Nationalmannschaft. Ein anderer ehemaliger FCN-Spieler hat es indes in die deutsche Nationalmannschaft geschafft.

Schreck am Anfang: Torwart misslingt Ball-Annahme

"Ich bin sehr glücklich", sprudelte es aus dem 22 Jahre alten Turbostürmer heraus. Er meinte damit den Sieg, sein sechstes Saisontor und natürlich den Anruf von Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini. Die Nürnberger haben nun 16 von möglichen 18 Punkten gesammelt. "Wir sind einfach gut drauf", sagte Zoma.

Für die Klose-Elf begann die Partie allerdings mit einem Schreck, als Torwart Jan Reichert die Annahme nach einem Rückpass misslang. Der Ball kullerte an den Außenpfosten.

Danach dominierten die Franken, die mit derselben Startelf begannen wie beim 2:1 gegen Hannover 96, fast nach Belieben. Nur die ganz großen Torchancen fehlten gegen tief stehende Badener. Die Statistik nach 45 Minuten beeindruckte trotzdem: 72 Prozent Ballbesitz, 406:110 gespielte Pässe.

Zoma trifft nach toller Kombination

Großes Zweitliga-Kino war die hochverdiente Führung, als sich die Nürnberger flink durchs Zentrum kombinierten. Am Ende bediente Mittelfeldlenker Javier Fernandez den heranbrausenden Zoma, der ganz abgeklärt vollendete. 

Nach der Pause passierte auf beiden Seiten offensiv wenig, abgesehen von einem wegen Abseits aberkannten Tor von Karlsruhes Rafael Pinto Pedrosa. Selbst in der Schlussphase konnte die Mannschaft von KSC-Trainer Maximilian Senft selten Druck aufs Nürnberger Tor erzeugen.

Vorschaubild: © Uli Deck/dpa