Bei einem Treffen vor Ort mit Gleichgesinnten erklärte der Grundstücksreferent der Stadt Hans Bauer, dass der Kapellenfriedhof entwidmet ist und bei der Stadt als Parkanlage verwaltet wird. Alle Grabsteine sind jetzt Eigentum der Stadt Bad Kissingen.

Eberth erklärte, dass sich die ehrenamtlichen Helfer auf kleinere Pflegemaßnahmen beschränken würden, wobei es zwei Möglichkeiten gebe: Übernahme einer Patenschaft für ein bestimmtes Grab oder/und Pflegemaßnahmen an Gräbern allgemein, zum Beispiel Entfernung von Efeuranken, Moos und Unkraut. Größere notwendige Maßnahmen könnten die Helfer dem städtischen Servicebetrieb (Friedhofsgärtnerei) melden.

Einige Gräber sind tabu
Für die Friedhofsgärtnerei erklärte Peter Borst, dass im Kapellenfriedhof zweimal im Jahr gemäht wird. Bauer wies außerdem darauf hin, dass Gräber mit Grabsteinen mit einem Aufkleber "Unfallgefahr" tabu seien. Ein Interessent fragte, ob man für größere Kosten durch Einsatz eines Fachmanns für dessen Rechnung eine Spendenbescheinigung bekommen könne, dies wurde bejaht. Oberbürgermeister Kay Blankenburg, der zu der Besprechung dazu kam, begrüßte die Bürgerinitiative für den Kapellenfriedhof, die die Arbeit der Stadtgärtnerei unterstützen könne.

Besichtigt wurde dann das eingezäunte Grabmal für die Kissinger Architekten Carl und Franz Krampf, hinter dessen Einzäunung noch vor einiger Zeit das Unkraut meterhoch stand. Dieses ist von der Stadtgärtnerei inzwischen beseitigt worden. Von Seiten der Stadt wurde zugesichert, dass das Grabmals nächstes Jahr mit entsprechender Förderung renoviert wird. Eberth wird zu einem Arbeitstermin, voraussichtlich an einem Mittwochnachmittag, in Kürze einladen.