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Bamberg

"Trio 7" kehrt zurück

Fränkische Künstler treten im Kesselhaus in Dialog mit dem Ausstellungsraum.
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Ein Beitrag des unterfränkischen Künstlers Paul Diestel: "Pas seul i"   Foto: BBK Unterrfranken
Ein Beitrag des unterfränkischen Künstlers Paul Diestel: "Pas seul i" Foto: BBK Unterrfranken
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Drei Künstler aus Ober-, Mittel- und Unterfranken treten laut einer Pressemittleilung des Berufsverbands Bildender Künstler (BBK) Oberfranken "durch ihre Werke in Dialog mit dem markanten Heizraum im Kesselhaus".

So lässt sich Eva Nüsslein, gebürtig in Bamberg und Absolventin der Akademie Nürnberg, auf das aktuelle Zeitgeschehen ein. Den brodelnden Überfluss an Informationen aus allen Kanälen erzähle sie neu und installationsartig.

Sie bediene sich an Materialien wie Stoffen, Farben und Tonaufnahmen und kennt dabei keine Grenzen im Format. Auf diese Weise bringe sie degenerierte Wesen zur Welt, um ihre Erinnerungen mit dem Betrachter nachzuspielen.

Paul Diestels Quelle der Inspiration ist die Natur. Mit seinen Skulpturen halte er Entwicklungsprozesse fest, um einzelnen Stadien im Kreislauf der Natur isoliert zu betrachten: Eschensamen, Mutterkorn, Sonnenblumenschalen oder Ligusterschwärmer im Puppenstadium. Obgleich seine Werke aus massivem Holzkörper sind, schweben sie leicht und luftig im Raum. Für den Schweinfurter Bildhauer und Absolventen der Kunsthochschule Kassel ist der bildhauerische Prozess ein Graben nach dem Wesentlichen durch Wegnehmen des Unwesentlichen. "Die Farbe hat mich", dieses Zitat von Paul Klee ist auch ein Bekenntnis von Anna-Luise Oechsler aus Ottensoos. Ihr großes Triptychon "Energie im Kesselhaus" ist ein Sinnbild für die im Kesselhaus erzeugte Wärme und für die Kraft, die jene Frauen aufbringen mussten, um ihre tägliche Arbeit in der Wäscherei zu bewältigen. Mit Trio 7 kehrt die Ausstellungsreihe an den Ort zurück, wo eine gemeinsame Idee ihren Ursprung nahm: Einmal im Jahr gestalten die drei Regionalverbände des Berufsverbandes der Bildenden Künstler eine gemeinsame Ausstellung, sie dauert vom 8. September bis 14. Oktober, Öffnungszeiten: freitags 15 bis 18 Uhr, Wochenende 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. red

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