Gosberg
Leserbrief

Die Ostspange ist eine reale Bedrohung fürs Wiesenttal

Zum Artikel "Wiesenttal lockt Störche an" vom 12. Juli: Die Wässerwiesen im unteren Wiesenttal (Gosberger Zweng, Reuth, Weilersbach usw.) sind ein wesentlicher Teil unseres Kreiskulturerbes. Denn es g...
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Störche im Wiesenttal
Störche im Wiesenttal
Zum Artikel "Wiesenttal lockt Störche an" vom 12. Juli:

Die Wässerwiesen im unteren Wiesenttal (Gosberger Zweng, Reuth, Weilersbach usw.) sind ein wesentlicher Teil unseres Kreiskulturerbes. Denn es gibt eben nicht nur das Weltkulturerbe, das unter dem Schutz der Unesco steht, sondern auch das lokale Kulturerbe, dessen Schutz uns anvertraut ist.
Dieses Kreiskulturerbe umfasst Naturdenkmäler wie das Walberla mit dem unteren Wiesenttal, Feste wie das Annafest, Gebäude und Ortsbilder und eben auch landwirtschaftliche und landschaftliche Prägungen wie die Wässerwiesen. Ich bin mit Johannes Mohr vom Landratsamt Forchheim einer Meinung, dass diese Wässerungssysteme unbedingt erhalten und gefördert werden müssen. Und hier sind wir wieder beim Thema Ostspange (geplante Süd- und Ostumgehung Forchheim der Bundesstraße 470, Anm. der Red.).
Deren Planung schneidet einerseits einfach ein wichtiges Stück Wässerwiesen und Wald weg, andererseits ist die erhöhte Verkehrsfrequenz in dann geringerer Entfernung von Brut- und Futterplätzen eine reale Bedrohung.
Das Kreiskulturerbe ist unser Erbe und eure Verantwortung, liebe Volksvertreter. Von der Regierungspartei - und diese trifft ja die Entscheidungen und betreibt ein Heimatministerium, dessen Name eine Täuschung ist - fordere ich mehr Respekt vor unserer Heimat, und deswegen darf es keine Ostspange geben.
Alfons Eger
Gosberg


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