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Besuch bei den Freunden in Rumänien

Sieben Feuerwehrleute aus Neuhaus machten sich auf die Reise zu ihrer Partnerfeuerwehr nach Anina-Steierdorf in Rumänien. Mit dem ICE ging es von Erlangen über Nürnberg nach München und von dort mit d...
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Sieben Feuerwehrleute aus Neuhaus machten sich auf die Reise zu ihrer Partnerfeuerwehr nach Anina-Steierdorf in Rumänien. Mit dem ICE ging es von Erlangen über Nürnberg nach München und von dort mit dem Flugzeug direkt nach Temeswar, dem zweitgrößten Flughafen Rumäniens. Weiter fuhren sie mit einem Leihwagen in das 170 Kilometer entfernte Anina-Steierdorf, wo die Wehrler mit Blaulicht und Sirene am Ortseingang von den Feuerwehrfreunden in Empfang genommen wurden.

Zum Abendessen gesellte sich auch der Bürgermeister und es wurden in alle Richtungen Gastgeschenke überreicht. Bis in die Nacht wurde zusammen gefeiert.

Die Besichtigung des Feuerwehrgerätehauses war der erste Programmpunkt am nächsten Tag. Von dort aus fuhren alle gemeinsam in einen Nationalpark, wo wunderbare Naturschönheiten erwandert wurden: Unter anderem eine große smaragdfarbene Quelle und einen sagenhaften Wasserfall mitten in den Bergen. Am Ausgangspunkt hatten die Feuerwehrkollegen zwischenzeitlich gegrillt, so dass das Mittagessen direkt am Fluss stattfand.

So gestärkt nahmen die Männer eine weitere Wanderung am Fluss entlang und über eine atemberaubende Seilbrücke in Angriff. Zum Abendessen wurden die Wehrler in einer nahe gelegenen Ortschaft eingeladen und mit Fleisch und Bohnen, einer regionalen Spezialität, verköstigt.

Am Abreisetag warfen sich die Neuhauser in ihre Ausgehuniform, um zusammen mit den Feuerwehrkollegen den orthodoxen Sonntagsgottesdienst zu besuchen. Zahlreiche Erinnerungsfotos mit Bürgermeister und Pfarrer auf den Kirchenstufen sowie ein Mittagessen später mussten die Deutschen auch schon wieder ihren Leihwagen besteigen - zurück zum Flughafen und nach Hause.

Die Reise hat bei allen Teilnehmern zahlreiche positive Eindrücke hinterlassen. Obwohl die Menschen in Anina-Steierdorf eher in ärmlichen Verhältnissen leben, wurden die Gäste überall herzlich und großzügig aufgenommen. Die traumhafte Landschaft ist eine Wiederholung wert - und natürlich auch der Kontakt zu den Menschen, der eine große Bereicherung für das gegenseitige Verständnis darstellt.

In die Wege geleitet hat all das der rumänische Feuerwehrmann Oswaldo Nechita, der in Neuhaus lebt und die ersten Kontakte zu der Feuerwehr in seiner Heimat geknüpft hat. Er hat auch das ganzen Wochenende über hin und her übersetzt. Geplant und organisiert hat die Reise der 2. Kommandant Patrick Sorger. Es war bestimmt nicht die letzte Reise nach Anina-Steierdorf - da waren sich alle einig. Erwin Bergner

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