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Inspirationen für Ihr Bad

Individuelle Badgestaltung

Die Trends 2020 bringen frischen Wind ins Badezimmer
 
Foto: Dariusz Jarzabek - stock.adobe.com
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War das Badezimmer früher vor allem funktionell, so soll es heute den neuesten Trends gerecht werden. Langweilige, enge Waschräume gehören der Vergangenheit an. Das Bad von heute vereint praktische Funktionen mit ansprechendem Design. Auch im Jahr 2020 zeichnen sich wieder Trends für die einst so triste Nasszelle ab. Verschiedene Farben sowie Materialien bieten gestalterischen Spielraum.

Der Trend geht weiterhin zum barrierefreien Bad. Ein Großteil der Deutschen wünscht sich eine bodengleiche Dusche. Neben dieser sind höhenverstellbare Waschbecken, rutschfeste Bodenbeläge und vor allem genug Platz ausschlaggebend. Doch Barrierefreiheit muss nicht unästhetisch sein. Dank zahlreicher Gestaltungsmöglichkeiten lässt sich Funktionalität optisch ansprechend umsetzen.

Große Vielfalt

Im Jahr 2020 setzt man auch im Bad auf Vielfalt. Verschiedenste Farben, Materialien und Neuerungen machen das Badezimmer zu einem Ort der Entspannung und schaffen eine Wohlfühl-Atmosphäre. Ob knallige Farben oder schwarze Wände: dem eigenen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt. Wer es eher farbenfroh mag, den dürften die neuen Fliesen und Wandtapeten mit verschiedensten Motiven erfreuen. Liebhaber des Schlichten kommen mit fugenlosen Bädern auf ihre Kosten. Farbliche Akzente lassen sich dann durch buntes Interieur setzen.

Besonders modern sind bunte, gläserne Waschbecken sowie transparente Badmöbel.

Neben der klassischen Fliese sowie Naturmaterialien wie Holz oder Stein erfreut sich auch Beton einer immer größer werdenden Beliebtheit. Kreative Beleuchtungskonzepte wie Lichtleisten oder ein Mix aus direktem und indirektem Licht schaffen eine gemütliche Atmosphäre und sind dank LED-Technologie auch noch stromsparend.

Da in kleinen Bädern häufig der Platz für eine Badewanne fehlt, empfiehlt sich hier eine ebenerdige Dusche mit transparenter Duschtüre. Mit einheitlichen Materialien, Licht und Spiegelflächen lässt sich der Raum zusätzlich optisch vergrößern. Darüber, welche Materialien und Kombinationen für ein Bad geeignet sind, kann ein Fachmann am besten Auskunft geben.

Smart Home - auch im Bad

Die Smart Home-Technologie hält in immer mehr Haushalte Einzug. Auch im Bad kann man mittlerweile auf technische Finessen setzen. Zwar sind diese noch nicht so ausgereift wie in anderen Lebensbereichen, dennoch bieten sie ihrem Nutzer einen gewissen Luxus. Per App bequem die Heizung und das Licht einschalten, das Fenster kippen oder die Musik via Sprachsteuerung regeln: Heizungs-, Rolladen- und Multimediasteuerung sind nur drei mögliche Einsatzgebiete für die neuen Technologien im Badezimmer. Zukünftig könnten sich sogar die Armaturen per Sprachsteuerung ein- und ausschalten lassen.

Mehr Hygiene

Gerade im Bad spielt die Sauberkeit eine große Rolle. Spülrandlose WCs und neue Materialien schaffen mehr Hygiene und erleichtern die Reinigung. Doch nicht nur die Raumhygiene ist wichtig, auch bei der Körperpflege setzt man auf einen größeren Sauberkeitsfaktor. Dusch-WCs sind in asiatischen Ländern schon lange gängig und mittlerweile hält die Vereinigung von Bidet und Toilette auch in Deutschland immer stärker Einzug in die Bäder. Des Weiteren stellen Toiletten mit Geruchsabsaugung eine innovative Neuerung dar.

Berührungslose Armaturen kennt man vor allem von öffentlichen Waschräumen. Doch auch im privaten Raum findet diese Kombination von Hygiene und Komfort immer mehr Anklang. Ob bei Armaturen, Toiletten oder Seifenspendern - die Technologie vermeidet unnötiges Anfassen. Hygiene-Oberflächen, beispielsweise mit eingearbeiteten Silber-Ionen, reduzieren Bakterien und bieten kompromisslo se Sauberkeit.

Auch frei stehende Badewannen sind in den letzten Jahren immer populärer geworden. Nicht nur optisch bieten diese einen Mehrwert. Auch die hygienischen Vorteile überwiegen. So lassen sich Schmutzfallen wie schwer zugängliche Ecken bei eingebauten Badewannen vermeiden. Fliesen im XXL-Format sind nicht nur Trend in diesem Jahr, sie minimieren auch den Reinigungsaufwand enorm und tragen somit zur Sauberkeit bei.

Individuelle Gestaltung

Die Trends in diesem Jahr sind zahlreich, aber natürlich gilt bei der Gestaltung des Bades vor allem eines: Es muss den individuellen Wünschen und Vorstellungen entsprechen. Erlaubt ist also alles, was einem gefällt.

Mit einem Besuch beim entsprechenden Fachmann können die vielfältigen Möglichkeiten der Badgestaltung miteinander verglichen und ein persönlich abgestimmtes Konzept ausgearbeitet werden, welches neben gestalterischen Wünschen auch funktionale Aspekte mit berücksichtigt.Johanna Reinl

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