Zwischen dem 22. Mai zum 02. Juli 2021 ist der Meteorstrom der Arietiden aktiv. Seinen Höhepunkt erreicht der Strom jedes Jahr am 7. Juni. Am heutigen Montag ist es also so weit: Es rasen bis zu 60 Sternschnuppen pro Stunde über den Himmel. Mutterkörper der Arietiden ist der Komet "96P/Machholz". Dieser befindet sich im Radianten (Fluchtpunkt) des Sternbilds Widder. Er steht heute im Zenit zur Erde, wodurch besonders viele Sternschnuppen auf die Atmosphäre treffen.

Die gute Nachricht: Die Arietiden erreichen dadurch heute ihre höchste Aktivität. Die schlechte Nachricht: Ein Großteil dieser Aktivität wird bereits tagsüber stattfinden. Ohne technische Hilfsmittel ist es in Deutschland tagsüber zu hell, um die Meteore sehen zu können.

Sternschnuppen-Schauen: Viele funkelnde Arietiden-Nächte im Juni

Allerdings muss man die Hoffnung deshalb noch nicht aufgeben: Auch in der Nacht werden noch Arietiden-Sternschnuppen über den Himmel flitzen, nur eben nicht mehr in der genannten enormen Häufung. Die besten Chancen, Sternschnuppen zu beobachten, haben Sie in der Regel nach Mitternacht. Jedoch muss hier auch das Wetter mitspielen. Die aktuellsten Vorhersagen gehen von einem bewölktem Nachthimmel am heutigen Abend aus. Damit könnten möglicherweise Wolken dem Blick auf die Sternschnuppen im Wege stehen.

Wer viele Wünsche hat, aber die Arietiden am besagten Montag  nicht anschauen kann, muss nicht traurig sein: Im Juni gibt es beinahe täglich ein Aktivitätsmaximum des einen oder anderen Meteorstroms. Die Chi Scorpiiden und Omega Scorpiiden sind zwar schon vorüber, doch von 11. bis 21. Juni schauen die Juni-Lyriden vorbei. Diese erreichen ihr Aktivitätsmaximum am 16. Juni - zwar nur mit rund fünf Sternschnuppen pro Stunde, aber immerhin. Am 10. Juni steht überdies noch ein weiteres Himmelsphänomen an, eine ringförmige Sonnenfinsternis.

Tipp #1: Sternschnuppen bei Neumond ansehen

Noch ein Profi-Tipp: Die besten Chancen, Sternschnuppen zu beobachten, haben Sie immer um den Neumond herum. Dann ist der Himmel am dunkelsten, die Sternschnuppen sind dadurch besser zu sehen. Im Juni wird es also am 10. Juni eine gute Sicht geben. Nicht zu empfehlen ist Sternschnuppen-Beobachtung hingegen bei Vollmond.

Tipp #2: Zum Sternschnuppen-Schauen raus aus der Stadt

Und ein zweiter Tipp zum Abschluss: Wahre Sternschnuppen-Fans verlassen zum Himmel-Gucken die Stadt und fahren raus aufs Land. Denn die Lichtverschmutzung in den Städten beeinträchtigt die Sichtbarkeit der Sternschnuppen erheblich. So kann man dort in der Regel nur einen Bruchteil der niedergehenden Sternschnuppen wahrnehmen.

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