Wer in den vergangenen Wochen ein Ikea-Restaurant besucht hat, dem könnte aufgefallen sein, dass eine langjährige Beilage nicht verfügbar war. Was steckt dahinter?
Wer zu Ikea fährt, der hat meistens nicht nur Möbel im Sinn, sondern auch das vielfältige Essensangebot des schwedischen Unternehmens. Neben den berühmten Hotdogs am Ausgang haben auch viele Gerichte im Restaurant mittlerweile Kultstatus erlangt: Köttbullar mit Kartoffelbrei, Graved Lachs, Zimtschnecke sowie Waffeln mit Vanillesoße und Kirschen.
Wie beliebt letztere sind, zeigt sich auch an zahlreichen Videos in den sozialen Medien. "Die sind soooo lecker. Wir fahren meistens nur deswegen dahin", erklärt eine Nutzerin unter einem Clip, der die Süßspeise auf einem Teller im Ikea-Restaurant zeigt. Allerdings mussten Waffel-Fans in den vergangenen Wochen stark sein.
"Zeitweise nicht verfügbar": Ikea erklärt Hintergrund für fehlende Kirschen
Unter anderem im Ikea-Restaurant Nürnberg-Fürth waren plötzlich keine Kirschen mehr verfügbar - auch wurden sie nicht auf der Anzeige ausgewiesen. "Kirschen scheint es derzeit nicht zu geben", stellt auch ein Nutzer auf der Plattform Gutefrage.net fest. "Auf der aktuellen deutschen Ikea-Food-Seite finde ich gerade keinen bundesweit klar ausgewiesenen Preis für diese Waffel", teilt ein anderer User mit. Und tatsächlich zeigt ein exemplarischer Blick auf die Speisekarten verschiedener Standorte in ganz Deutschland: Weder in Augsburg, noch in Berlin-Lichtenberg, Duisburg, Magdeburg oder Karlsruhe stehen sie im Menü. Wurde die Kultbeilage heimlich abgeschafft? Wir haben bei Ikea nachgefragt.
"Die Waffel mit Kirschgrütze ist seit vielen Jahren Bestandteil unseres Angebots. Die Kirschgrütze ist dabei ein optionales Zusatzprodukt zur Waffel. Je nach Standort wird die Waffel mit Vanillesoße angeboten", teilt das Presseteam von Ikea gegenüber inFranken.de mit. "An einzelnen Standorten war die Kirschgrütze zeitweise nicht verfügbar. Dabei handelte es sich jedoch um lokale und kurzfristige Einschränkungen, nicht um eine deutschlandweite Situation", erklärt das Presseteam. Auch ein anderes Kultprodukt sorgte Ende März für Wirbel: Ikea hatte wegen Verletzungsgefahr einen deutschlandweiten Kerzen-Rückruf gestartet.
Eine grundsätzliche Abschaffung des Toppings Kirschgrütze gebe es nicht, so das Möbelhaus. Vielmehr seien "die vereinzelt aufgetretenen Nichtverfügbarkeiten" durch "logistische Abstimmungsthemen" verursacht worden, die sich auf die Belieferung einzelner Filialen ausgewirkt hätten. Zu näheren Details äußert sich Ikea nicht. "Es gab keine Entscheidung, die Kirschen generell aus dem Angebot zu nehmen", so die beruhigende Nachricht für Fans. Anders agierte kürzlich ein Traditionsbäcker: Weil Sauerkirschen massiv im Preis gestiegen sind, schaffte der Betrieb nach 150 Jahren den Kirschkuchen ab.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.