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Corona-Anstieg in der Schweiz: Auswärtiges Amt erklärt weiteres Kanton zu Risikogebiet

Die Schweiz hatte die Zahlen der Neuinfektionen sehr gut im Griff. Doch bereits seit Mitte Juni steigen die Zahlen wieder. Nun erklärt das Auswärtige Amt die dritte Kantone zum Risikogebiet. Es überschreitet ebenfalls die kritische Marke.
 
Urlaub in der Schweiz ist wieder möglich, aber was muss ich als Tourist beachten? Die Antworten finden Sie hier. Symbolbild: Tim Trad/ Unsplash Foto: Tim Trad/ unsplash

Nahe an der Grenze ist die Schweiz ein beliebtes Reiseziel für Urlauber aus Deutschland. Die Schweiz war zu Anfang eines der Länder, bei denen die Infektionszahlen der Lungenkrankheit Covid-19 schon früh sehr hoch waren. Insbesondere die Nähe zu Norditalien führte Mitte März zu einem raschen Anstieg der Fallzahlen. Mit einem weitreichenden Lockdown konnte die Situation entschärft werden, sodass eine Ausgangssperre wie in Italien, Frankreich und Spanien nicht nötig war. Welche Regelungen und Bestimmungen für die Schweiz jetzt noch gelten, lesen Sie hier.

Das Matterhorn, der Rheinfall, das Schloss Chillon oder das Kunsthaus Zürich - alle touristischen Sehenswürdigkeiten in den Städten und auf dem Land sind wieder geöffnet. Trotzdem gibt es in Läden, Restaurants und zahlreichen anderen öffentlichen Einrichtungen Schutzkonzepte, die eine unkontrollierte Ausbreitung verhindern sollen. Die Besucher aus dem Ausland müssen dabei dieselben Regeln einhalten, wie die Einheimischen.

Update vom 17.09.2020, 16:30 Uhr: Ausweitung der Reisewarnung auf Kanton Freiburg

Nachdem bereits die Kantone Genf und Waadt (Vaud) von einer Reisewarnung durch das Auswärtige Amt betroffen waren, kommt nun das Kanton Freiburg (Fribourg) hinzu. Die Zahlen der Neuinfektionen übersteigen dort ebenfalls mittlerweile die bedenkliche Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. 

Für Rückkehrer aus diesen drei Kantonen bedeutet das weiterhin, dass sie sich einem kostenlosen Covid-19-PCR-Test unterziehen müssen und gegebenenfalls eine Quarantäneverpflichtung besteht.

Update vom 10.09.2020, 14:00 Uhr: Genf und Waadt zu Risikogebiet erklärt

Die Schweiz war von Covid-19 zunächst weniger stark getroffen. Seit Mitte Juni erleben aber auch sie eine Zunahme von Neuinfektionen. Zurzeit sind besonders Genf und Waadt (Vaud) betroffen. Daher warnt das Auswärtige Amt nun vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Kantone.

Die Zahl der Neuinfektionen überstieg in den letzten sieben Tagen bei beiden Kantonen die kritische Marke von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern, weshalb sie zu Risikogebieten eingestuft wurden. Das bedeutet, dass sich Reiserückkehrer in Quarantäne begeben und sich testen lassen müssen. Zudem ermöglicht die Warnung den Reisenden ihre Buchungen kostenlos zu stornieren.

Auch im Kanton Freiburg (Fribourg) steigen die Zahlen der Neuinfektionen wieder. Detaillierte Daten finden Sie hier.

Urlaub in der Schweiz: Worauf müssen Sie achten?

Unter Berücksichtigung der Maßnahmen lässt sich in der Schweiz relativ problemlos Urlaub machen.

    • Was muss ich bei der Einreise beachten? Die Grenzen zu den EU- und Efta-Staaten sowie für Großbritannien sind wieder geöffnet. Deutsche Staatsangehörige können somit grundsätzlich wieder ohne Einschränkungen in die Schweiz reisen. Eine Quarantäne-Pflicht gibt es nicht mehr.
    • Ist eine Durchreise durch die Schweiz möglich? Alle zulässigen Grenzübertrittsstellen sind wieder passierbar. Die Durchreise durch die Schweiz ist gewährleistet. Für Reisende aus Risikoländern ist sie auf direktem Wege ebenfalls möglich. Dafür muss aber die Einreise in den nächsten Zielstaat gesichert sein.
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  • Muss ich den Mindestabstand auch in der Schweiz einhalten? Wie in Deutschland heißt es auch in der Schweiz Abstand halten. Die Abstandsvorschriften sind ebenfalls auf den Mindestabstand von 1,5 Metern festgelegt. 
  • Gibt es eine Maskenpflicht? Wenn ja, wo? Die Maskenpflicht gibt es dort nur in wenigen Bereichen. Das Tragen einer Schutzmaske wird empfohlen, wo der Mindestabstand nicht mehr gewährleistet werden kann, insbesondere im Umgang mit kranken Menschen. Pflicht ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes für Mitarbeiter und Besucher von zum Beispiel Tattoo-Studios und Friseuren, bei Demonstrationen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. In Vaud und Jura gilt die Pflicht auch in allen anderen Geschäften.
  • Welche Hygienemaßnahmen gelten in Restaurants, Hotels, Museen, Konzerthallen und Theater? In allen Einrichtungen gilt sich an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Bei Restaurants gilt zudem, dass nicht mehr als vier Personen pro Tisch erlaubt sind und ein Abstand von zwei Metern zwischen den Tischen gewährleistet sein muss. Für Gruppen mit mehr als vier Personen gilt: Einer der Gäste aus jeder Gruppe muss seine Kontaktdaten hinterlassen. Eine Sperrstunde für Restaurants und Bars gibt es nicht.

Die Schweiz hatte Covid-19 zunächst sehr gut im Griff, doch seit Mitte Juni steigen die Infektionszahlen wieder. Die aktuelle Lage finden Sie beim Bundesamt für Gesundheit. Weitere Informationen zum Urlaub in der Schweiz finden Sie zudem auf der Seite des "Auswärtigen Amt" und auf der Website des ADAC.

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