Italien gibt es auch in Oberfranken – und zwar in Forchheim! Die kleine Königsstadt hat nämlich ihr eigenes "Klein Venedig". Wie beim Original werden die Häuser von 300 Jahre alten Pfählen getragen, die am Grund des Flusses verankert sind. Um das fränkische Dolce Vita-Feeling genießen zu können, sollte man mindestens drei bis vier Tage einplanen, denn in und um Forchheim herum gibt es viel zu entdecken.

Forchheim erleben: Die Königsstadt hält einige Überraschungen bereit

Wenn sich Fachwerkhäuser an Kopfsteinpflaster schmiegen, ist man im Herzen Forchheims angekommen. Aber die ehemalige Königsstadt hat mehr zu bieten als fränkische Tradition und gutes Essen. Hier einige spannende Fakten rund um Forchheim:

  • Durch die mittige Lage zwischen dem bayerischen Zentrum Regensburg und dem wichtigen Frankfurt am Main wurde Forchheim um das Jahr 800 herum zu einer bevorzugten Station für reisende ostfränkische Könige
  • Lange glaubte man, der Ortsname "Forchheim" leite sich vom althochdeutschen Wort "vorhe" (für Forelle) ab, deshalb zieren das Stadtwappen auch zwei Forellen – inzwischen gilt als sicher, dass sich der Stadtname von vorha (für Föhre) ableitet, also Föhrenheim bedeutet
  • In der Tat war Forchheim aber einst eng mit der Fischerei verbunden, davon zeugen unter anderem die Fischkästen in der Wiesent und der schöne Forellenbrunnen
  • Trotzdem schmeckt hier nicht nur Fisch: Die Stadt ist so lecker, dass sie sich seit 2018 bayerischer Genussort nennen darf – insgesamt hält die schöne Region Oberfranken drei Weltrekorde in Sachen Genuss
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Hast du schon Lust auf einen Ausflug nach Forchheim bekommen? Dann haben wir für deinen Urlaub in der schönen Frankenstadt noch einige Tipps parat. Im Video kannst du außerdem schon einen ersten Blick auf das schöne Städtchen werfen:

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1. Tag: Königsstadt Forchheim – Geschichte und Kultur erkunden

Eine Stadtführung ist eine tolle Möglichkeit, um dir einen ersten Überblick zu verschaffen: Auf dich warten 1.200 Jahre Geschichte der Königsstadt Forchheim. Denn hier, in einer der ältesten Städte Frankens, wurden wie der Name schon sagt einst Könige gewählt. Bei einer Tour durch die Festungsanlage oder Kaiserpfalz sammelst du Insiderwissen zur Stadt und hörst die eine oder andere lustige Anekdote. Außerdem lohnt sich ein Besuch des Pfalzmuseums


Anschließend kannst du über die Stadtmauer und durch den angrenzenden Stadtpark spazieren. Dieser lädt zu einem ausgedehnten Picknick oder zum entspannten Verweilen ein. Am Abend solltest du dir ein wenig Zeit nehmen, um gemütlich durch die historische Fachwerk-Altstadt zu schlendern und den Abend bei einem Cocktail ausklingen lassen. Wenn du auch kulinarisch in die fränkische Kultur eintauchen möchtest, wirst du in einem der zahlreichen Restaurants fündig: Diese locken mit leckeren lokalen Spezialitäten.

2. Tag: Das Tor zur Fränkischen Schweiz – Wander- und Fahrradausflüge in der Umgebung

Im Herzen Frankens gelegen, ist Forchheim ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung. Nachdem du die Stadt bereits kennengelernt hast, bietet sich am zweiten Tag deshalb ein Trip in die nahegelegene Fränkische Schweiz an. Dort kannst du auf einem der Wander- und Fahrradwege sportlich aktiv werden. Der Fränkische Schweiz-Radweg führt dich zum Beispiel von Forchheim über Pretzfeld, Muggendorf & Co. bis nach Bayreuth.


Aber auch zu Fuß lassen sich einheimische Wahrzeichen wie das Walberla gut erkunden. Von dem markanten Tafelberg aus hast du einen traumhaften Blick ins Regnitz-, Ehrenbach- und Wiesenttal. Außerdem gibt es in Franken zahlreiche Burgen und hlen zu entdecken, wie die Teufelshöhle in Pottenstein. Ein Ausflug lässt sich perfekt mit einer Kanu- oder Kajaktour auf der Wiesent verknüpfen. Wenn du lieber shoppst als schwitzt, solltest du einen Ausflug in die fränkischen Städte im Umland, wie zum Beispiel Bamberg, Bayreuth oder Erlangen einplanen.

3. Tag: Fränkischer Genuss – Ab in den Kellerwald

Bevor es zurück geht, darfst du eines auf keinen Fall verpassen: Den berühmten Kellerwald in Forchheim! Hier reihen sich unzählige traditionsreiche Bierkeller aneinander und warten nur darauf, von dir entdeckt zu werden – nicht umsonst wird der Kellerwald als größter Biergarten der Welt bezeichnet. Bei einer kleinen Wanderung kannst du vorher die frische Waldluft genießen und neue Energie in der Natur tanken, bevor du dich für einen der 23 Keller entscheidest oder dich von Keller zu Keller treiben lässt.


Auf dich warten fränkische Bierspezialitäten und eine herrliche Atmosphäre unter schattenspendenden Bäumen. Wenn du ein bisschen Hintergrundwissen zum Thema Bier mitnehmen möchtest, solltest du dich für eine der Bierkellerführungen im Kellerwald anmelden. So lernst du die Bier- und Brautradition Forchheims kennen und kannst einen Blick in die 400 Jahre alten Felsgänge werfen, in denen früher Bier und Vorräte kühl gelagert wurden.

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Kontakt

Tourist-Information Forchheim
Kapellenstraße 16
91301 Forchheim

Telefon: 09191 714338
E-Mail: tourist@forchheim.de
Website: www.forchheim-erleben.de