Gartenpflege beim Profi: Die Experten von GalabauM verfügen über jahrelange Erfahrung. Foto: GalabauM
Die Menschen hinter der Arbeit von links nach rechts: Sebastian Gredlein, Oskar Kafka, Raphael Dick mit Hund Max, Nils Böhner, Gaby Emmerling. Foto: GalabauM
Baumpflege ist nicht ganz ungefährlich - deshalb sollte man geschultes Fachpersonal engagieren. Foto: GalabauM
Vor einer Fällung muss gründlich überprüft werden, ob sich brütende Tiere am Baum befinden. Foto: GalabauM
Die gesetzlichen Vorgaben zum Baumschnitt während der Vogelbrutzeit sorgen oft für Unsicherheit. Experten erklären, wie Baumpflege auch im Sommer möglich ist und welche Regeln dabei gelten.
Zwischen dem 1. März und dem 30. September ist es in Deutschland verboten, radikale Schnittmaßnahmen an Hecken, Sträuchern und Bäumen vorzunehmen. Grundlage ist das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), das die Brut- und Setzzeit der Tiere schützt. Das war dir gar nicht bewusst und du müsstest dich erst einlesen, bevor du mit dem Trimmen deines Gartens beginnst? Du könntest aber auch einfach die Füße hochlegen und die Gartenpflege deinen fränkischen Experten überlassen!
GalabauM ist dein zuverlässiger Partner für professionelle Baum- und Gartenpflege in Oberfranken. Das Unternehmen verbindet fundiertes Fachwissen mit Leidenschaft für Natur und Grünflächen. Kunden aus dem Raum Kulmbach, Bayreuth, Bamberg und Umgebung schätzen die Kombination aus handwerklicher Präzision, moderner Technik und einem Team, das mit Herz und Verstand arbeitet.
Durch die Eingabe weniger Angaben wie Baumanzahl, Durchmesser, Zugänglichkeit oder Entsorgung erhalten Interessenten sofort einen realistischen Preisrahmen und können direkt eine Besichtigung oder Fällung anfragen. Dieser Service macht GalabauM zu einem der modernsten Anbieter in der Region.
Ist die Höhe des Baums bei der Preisberechnung entscheidend? "Wir berechnen die Kosten ausschließlich auf Basis des Durchmessers in einem Meter Höhe (Umfang geteilt durch ca. 3,14). Die Baumhöhe wird in unsere Kalkulation nicht mit einbezogen", erklärt Raphael Dick, der Inhaber von GalabauM.
Direkte Terminbuchung für Besichtigung oder Fällung
Baum- und Heckenpflege in der Vogelschutzzeit: Was ist jetzt erlaubt?
Alle Jahre wieder sorgt sie für Verunsicherung bei Gartenbesitzern: Die gesetzliche Vogelschutzzeit vom 1. März bis zum 30. September. Viele glauben, in dieser Zeit dürfe im Garten gar keine Säge mehr angeworfen werden. Doch das stimmt nicht! Wer die Regeln kennt, kann seinen Garten im Sommer professionell pflegen lassen.
Hecken und Sträucher: Formschnitt ja, Rodung nein!
Für alle Hecken und Gebüsche gilt ein strenges Rodungsverbot. Das komplette Entfernen ist bundesweit untersagt. Ausnahme: Der jährliche, schonende Pflegeschnitt. Den frischen Zuwachs abzuschneiden, um die Hecke in Form zu halten, ist gesetzlich erlaubt – sofern keine Vögel darin brüten.
Baumschnitt: Pflege ist das ganze Jahr über machbar
Bei Bäumen in Hausgärten, auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen sowie auf Streuobstwiesen ist der fachgerechte Baumschnitt auch in der Schutzzeit erlaubt. Maßnahmen zur Gesunderhaltung und Sicherheit (wie Totholzentnahme, Kroneneinkürzung oder Obstbaumschnitt) dürfen von den Baumpflege-Experten von GalabauM durchgeführt werden. Ein Profi im Baum garantiert dabei, dass keine Nester übersehen werden.
Baumfällungen im Garten: Die "Hausmeister-Falle"
Bäume in Hausgärten dürfen auch im Sommer gefällt werden, sofern keine Baumschutzverordnung dagegen spricht. Theoretisch darf das jeder. Doch hier liegt ein massives Risiko! Das Gesetz verlangt zwingend, dass der Baum vor der Fällung auf Bewohner (Vögel, Fledermäuse) kontrolliert wird. Wer als Hausmeister oder Besitzer nur vom Boden aus in eine hohe Krone blinzelt und pauschal sagt "Da ist nichts drin", handelt grob fahrlässig. Werden geschützte Tiere getötet, drohen verheerende Strafen.
Ausnahmen für Rodungen: Baurecht und Gefahr im Verzug
Hecken dürfen in der Schutzzeit nur weichen, wenn eine rechtskräftige Baugenehmigung und bei umfangreichen Rodungen eine schriftliche Befreiung der Unteren Naturschutzbehörde vorliegen. Die zweite Ausnahme ist "Gefahr im Verzug": Wenn ein Baum akut auf ein Haus zu stürzen droht, hat der Schutz von Menschenleben Vorrang.
Naturschutz ist für GalabauM Herzenssache: Was passiert mit tierischen Bewohnern? Was tun die Experten von GalabauM, wenn sie bei ihrer Kletterkontrolle tatsächlich ein bewohntes Nest oder eine Fledermaushöhle entdecken? Hier prallen oft Baupläne und Natur aufeinander – doch es gibt klare ethische und gesetzliche Regeln:
Bei Bauvorhaben heißt es: Warten! Das Team stoppt die Arbeiten am entsprechenden Baum sofort. Aktive Nester dürfen nicht einfach umgesiedelt werden. Sie warten, bis die Jungvögel von ganz allein flügge geworden sind.
Bei akuter Lebensgefahr (Gefahr im Verzug): Muss ein Baum zwingend sofort gefällt werden, arbeiten sie Hand in Hand mit der Natur. Sie ziehen umgehend die Untere Naturschutzbehörde, ehrenamtliche Fledermausbeauftragte oder Vogelpfleger hinzu. Sie begleiten die Experten mit ihrer Klettertechnik, unterstützen sie sicher bei der behördlich genehmigten Bergung oder Umsiedlung der Tiere und führen erst im Anschluss die Fällung durch.
Wir leben den Artenschutz jeden Tag in der Praxis. Erst kürzlich waren wir beauftragt, gefährliches Totholz über einem öffentlichen Spielbereich zu entfernen. Bei der Kletterkontrolle entdeckten wir Nester. Die Lösung war für uns selbstverständlich: Wir haben drei betroffene Bäume komplett gemieden, den Bereich darunter sicher abgesperrt und abgewartet. Erst nachdem die Jungvögel sicher ausgeflogen waren, kehrten wir zurück und beendeten unsere Arbeit.
GalabauM
Obstbaumschnitt: Das Geheimnis des perfekten Timings
Wer an Obstbaumschnitt denkt, hat meist das klassische Bild vor Augen: klirrende Kälte, kahle Äste und die Arbeit mit der Säge im tiefsten Winter. Doch dieses traditionelle Vorgehen ist nicht für jeden Baum die beste Wahl. Besonders bei starktriebigen Obstbäumen, die sprichwörtlich "ins Kraut schießen" und unzählige sogenannte Wasserschosse bilden, bewirkt der Winterschnitt oft genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen möchte. Das Zauberwort für diese wilden Riesen lautet: Sommerschnitt.
Das Gesetz des Gegentriebs verstehen
Um zu verstehen, warum das so ist, muss man das Gesetz der Stärke des Gegentriebs kennen. Die Reaktion eines Baumes auf einen Schnitt hängt massiv von der Jahreszeit ab.
Stell dir die Reaktionsstärke des Baumes wie eine Kurve in einem Diagramm vor: Nach dem Sommer beginnt diese Kurve kontinuierlich anzusteigen, erreicht im Februar und März ihren absoluten Höhepunkt – hier ist der Gegentrieb auf einen Schnitt gewaltig – und fällt danach wieder stetig ab, bis sie im Hochsommer an ihrem tiefsten Punkt angelangt ist.
Im Frühjahr und Sommer läuft die Maschinerie des Baumes auf Hochtouren. Der Baum investiert seine aus dem Winter gespeicherte Kraft vollständig in die Bildung von Blättern, das Längenwachstum und das Fruchten. Wenn die Experten von GalabauM nun im späten Sommer zur Schere greifen, entnehmen wir dem Baum Laub und Äste, in die er bereits extrem viel Energie gesteckt hat. Er verliert dadurch maximal viel von seiner eingelagerten Kraft.
Zudem muss die Pflanze nach dem Schnitt sofort reagieren und sich auf die Wundheilung konzentrieren, bevor der Herbst einsetzt. Für neues, wildes Wachstum fehlen schlichtweg die Reserven. Das Ergebnis: Der Neutrieb fällt im Folgejahr am schwächsten aus. Deshalb nutzen Baum-Experten dieses Prinzip bei starktriebigen Obstsorten sehr gern für notwendige Starkeingriffe, um den Baum auf natürliche Weise zu beruhigen.
Der Juniriss: Rabiat, aber genial
Wenn im Frühsommer unzählige junge, noch weiche Wassertriebe senkrecht in die Höhe schießen, greift der Profi nicht zur Schere. Stattdessen reißt er etwa zwei Drittel dieser unerwünschten Triebe bei trockenem Wetter beherzt mit der Hand ab.
Rund ein Drittel der gut stehenden Triebe wird hingegen bewusst belassen. Diese dienen entweder dazu, eine neue Leitastverlängerung aufzubauen, oder sie "garnieren" den Leitast leicht, um sich in den Folgejahren zu wertvollem Fruchtholz zu entwickeln.
Was für den Laien beim Zusehen brutal aussieht, hat einen biologisch enorm wichtigen Hintergrund: Beim klassischen Schneiden bleiben an der Basis des Triebes winzige "schlafende Augen" zurück. Aus diesen schießt der Baum als Trotzreaktion sofort wieder neue Triebe in die Höhe. Beim Reißen hingegen wird dieser Basisansatz mitsamt den schlafenden Knospen aus der Rinde gelöst. Da der Baum im Juni voll im Saft steht, heilt er diese Wunde in Rekordzeit sauber zu und treibt dort garantiert nicht wieder aus.
Die Falle des alljährlichen "Putzens"
Ein weit verbreiteter Fehler ist die Herausforderung, im Winter rigoros alle einjährigen Reaktionstriebe komplett herauszuschneiden. Man muss wissen: Ein Apfelbaum fruchtet am besten am mehrjährigen Holz. Nehme ich jedes Jahr konsequent alle einjährigen Triebe heraus, fehlt dem Baum der Nachwuchs an jungem Fruchtholz. Er trägt am alten Holz immer schlechter und verpulvert stattdessen regelmäßig enorm viel Energie in den ständigen Neuaustrieb von Wasserschossen – Energie, die viel besser in die Fruchtbildung investiert wäre.
Diese verlorene Energie des Baumes spiegelt sich ironischerweise in der großen, jährlichen Opferbereitschaft vieler Gartenbesitzer wider: Sie investieren jeden Winter viel Zeit und Schweiß in diese vermeintlich sinnvolle Arbeit, regen durch den radikalen Schnitt das wilde Wachstum aber in Wahrheit jedes Jahr aufs Neue an.
Winterruhe für den Nachwuchs
Genau andersherum verhält es sich bei jungen Bäumen, die erst noch ein stattliches Gerüst aufbauen sollen. Hier nutzen wir die Winterruhe sowie das zeitige Frühjahr vor dem Austrieb für den sogenannten Jungbaumerziehungsschnitt.
Im Winter hat der Baum seine gesamte Energie sicher im Stamm und in den Wurzeln gebunkert. Schneiden wir in dieser Zeit, verteilt sich beim Frühlingserwachen die geballte, gespeicherte Kraft auf die wenigen verbliebenen Knospen. Der Baum reagiert mit einem explosionsartigen, starken Austrieb. So lenken wir maximales Wachstum exakt dorthin, wo wir es für die langlebigste Kronenform benötigen.
Der Öschbergschnitt: Vorbild für Generationen
Wenn es um diese langlebigste Form geht, richten wir uns heute am Vorbild des sogenannten Öschbergschnitts aus. Diese Methode zielt auf einen dominanten Mitteltrieb und drei bis vier steile, stabile Leitäste ab. Die Vorteile dieses Systems sind unschlagbar:
Beste Erntebedingungen: Die Krone bleibt licht und luftig, das Fruchtholz wächst nach außen und unten, was die Ernte erheblich erleichtert und Pilzkrankheiten vorbeugt.
Langlebigkeit: Die statisch perfekte Kronenstruktur verhindert das Auseinanderbrechen der Äste unter Fruchtlast. Die Bäume können ein enorm hohes Alter erreichen.
Ökologie und Ökonomie: Da der Baum sich in dieser Form fast von selbst im Gleichgewicht hält, ist der spätere Pflegeaufwand minimal. Das spart für Gartenbesitzer nicht nur bares Geld und wertvolle Zeit, sondern ist auch ein riesiger Gewinn für die Ökobilanz. Ein langlebiger, gesunder Baum bindet über Jahrzehnte hinweg CO₂, kühlt das Mikroklima und bietet unzähligen Insekten und Vögeln einen stabilen Lebensraum.
Gibt es also den einen perfekten Schnittzeitpunkt im Kalender? Die klare Antwort lautet: Nein. Es gibt nicht den einen Termin für alle Obstsorten oder jeden Baum. Vielmehr hat jeder einzelne Baum seinen ganz eigenen optimalen Schnittzeitpunkt.
Das Team hinter GalabauM - das sind deine Experten für Baum und Garten
Abgesehen von ganzjähriger Gartenbetreuung hat GalabauM unter anderem folgende Leistungen im Portfolio:
Baumklettern (SKT) für schwer zugängliche Bereiche