Viele Autofahrer spüren steigende Kosten bei ihrer Kfz-Versicherung. Die Gründe für die Preiserhöhungen sind vielfältig.
Für die Mehrheit der Autofahrer ist die Autoversicherung erneut kostspieliger geworden. Nach einer laut eigenen Angaben repräsentativen Befragung des Portals Verivox sind die Prämien 2025 im Durchschnitt der drei Versicherungsarten Haftpflicht sowie Voll- und Teilkasko für etwa 60 Prozent der Kundinnen und Kunden gestiegen. Auch im März müssen Verbraucherinnen und Verbraucher mit Änderungen rechnen.
Bei einem weiteren Fünftel (22,3 Prozent) haben die Versicherer demnach auf versteckte Preissteigerungen zurückgegriffen: Die Kfz-Prämien wurden nicht günstiger, obwohl die betreffenden Autofahrerinnen und Autofahrer keinen Schaden meldeten und somit eigentlich in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse hätten gelangen sollen.
Vollkasko-Kunden am stärksten betroffen
Besonders spürbar war die letztjährige Preissteigerungsrunde demnach in der Vollkaskoversicherung, laut Verivox berichteten über 65 Prozent der Befragten von Preiserhöhungen. In der Haftpflicht hingegen trafen Preissteigerungen nur etwa die Hälfte der Befragten. Die Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und deckt nur die Schäden, die ein Kunde bei einem Unfall oder sonstigem Missgeschick an fremden Fahrzeugen verursacht.
Teil- und Vollkasko hingegen übernehmen auch Schäden am eigenen Auto, klassische Fälle sind Hageldellen oder beschädigte Frontscheiben. Das Umfrageinstitut Innofact befragte im Januar im Verivox-Auftrag insgesamt 1.026 Autobesitzerinnen und Autobesitzer. Viele Kfz-Versicherer hatten bereits 2023 und 2024 die Preise stark angehoben, weil die Sparte ins Minus gerutscht war. Die gestiegenen Prämien zeigen mittlerweile Wirkung: Nach Angaben des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schrieben die Autoversicherer 2025 wieder schwarze Zahlen.
Die Unternehmen machen ihrerseits stetige Preissteigerungen der Autohersteller für Ersatzteile und andere Kostensteigerungen verantwortlich. "Die Kfz-Versicherer beklagen die weiterhin steigenden Ersatzteil- und Reparaturkosten", sagte Aljoscha Ziller, Geschäftsführer der Verivox Versicherungsvergleich. "Dennoch haben die letzten Preiserhöhungsrunden die Budgets der Autoversicherer entlastet."
mit dpa
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