Nach der erschütternden Bluttat an einer Schule in Oberbayern kommen nach und nach weitere Details ans Licht - darunter auch über die Vergangenheit des mutmaßlichen Täters.
Update vom 08.07.2026, 17.44 Uhr: Schongau: Mögliche Amoktat an Schule - zwei Mädchen schwer verletzt
Nach der möglichen Amoktat am Welfen-Gymnasium im oberbayerischen Schongau am Mittwoch (8. Juli 2026) ist bekannt geworden, dass der jugendliche Tatverdächtige in der Vergangenheit wohl in psychiatrischer Behandlung war. Hinsichtlich der Opfer gibt es unterdessen gute Nachrichten: Die beiden schwer verletzten Mädchen, von denen eines mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden war, schweben nach Stand vom Nachmittag nicht mehr in Lebensgefahr.
Wie die dpa berichtet, war der mutmaßliche Täter laut Polizei nach ersten Erkenntnissen mit einem Messer und auch einer Schusswaffe, einer Pistole, bewaffnet. Die Tatwaffe sei das Messer gewesen, sagte ein Polizeisprecher.
Mögliche Amoktat in Oberbayern - Ermittlungen zum Motiv
Gemäß einer Aussage von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) war der tatverdächtige 16-jährige Kroate, der den Angaben zufolge bei seinen Eltern lebte, in der Vergangenheit in psychiatrischer Behandlung. Das Motiv für die Tat bleibt zunächst unklar. Die Polizei prüft, ob es zwischen dem Jugendlichen und den beiden verletzten Mädchen eine Vorbeziehung gegeben haben könnte.
Es müsse nun geklärt werden, ob es da "irgendeinen besonderen Bezug gegeben hat zu den Opfern oder ob das eher zufällig diejenigen waren, die ihm da begegnet sind", so Innenminister Herrmann. Die Polizei ermittelt zum Motiv - wie ein Sprecher betont - in alle Richtungen.
Laut Polizei bekamen viele Schüler die Tat hautnah mit. Sie werden - wie auch Lehrer und später auch Einsatzkräfte - psychologisch betreut. Ob es über die beiden Mädchen hinaus weitere verletzte Schüler oder Lehrer gibt, ist ebenfalls zunächst unklar.
Update vom 08.07.2026, 15.31 Uhr: Schongau: Mögliche Amoktat an Schule - zwei Mädchen schwer verletzt
Nach der möglichen Amoktat an einer oberbayerischen Schule am Mittwochmittag (8. Juli 2026) sind neue Details bekannt geworden. Wie die dpa mit Berufung auf eine Sprecherin der Polizei berichtet, handelt es sich bei dem festgenommenen Tatverdächtigen um einen 16-jährigen Jugendlichen. Aktuell bleibt noch unklar, ob er am Welfen-Gymnasium, auf dessen Gelände sich der Vorfall ereignete, zur Schule ging. Zu einer möglichen Tatwaffe äußerte sich die Sprecherin zunächst nicht.
Weiterhin sind laut der Polizei mindestens zwei Mädchen schwer verletzt worden, die beide ins Krankenhaus gebracht wurden. Ob sie in Lebensgefahr schweben, blieb zunächst unklar. Auch hier müsse die Frage, ob die beiden Mädchen Schülerinnen des Gymnasiums sind, noch geklärt werden. Angaben zu möglichen weiteren Opfern wurden nicht gemacht, zuletzt hatte die Polizei jedoch von einer einstelligen Anzahl an Verletzten gesprochen.