Vitamine sind essenzielle Stoffe, die lebenswichtige Funktionen in unserem Körper steuern. Daher ist klar, dass ein Vitaminmangel negative Auswirkungen auf unseren Körper hat. Ein Vitamin B12-Mangel entwickelt sich nur langsam und bleibt deshalb lange Zeit oft unbemerkt.

Da unsere Leber Reserven für drei bis vier Jahre besitzt, entwickelt sich ein Vitamin B12-Mangel nur allmählich. Er verläuft häufig lange Zeit symptomlos und wird erst bemerkt, wenn bereits Nerven geschädigt sind.

Bedeutung von Vitamin B12

Vitamin B12 ist unter anderem für die Blutbildung und Nerven von starker Bedeutung. Bei einem Mangel an diesem lebenswichtigen Vitamin wird eine zu geringe Menge roter Blutkörperchen gebildet. Hier kann sich eine Anämie - auch Blutarmut genannt - mit den typischen Symptomen Müdigkeit, Schwindelgefühl, verringerte körperliche Leistungsfähigkeit oder auch Kopfschmerzen entwickeln. 

Neben seiner wichtigen Funktion bei der Blutbildung sorgt Vitamin B12 auch für den Schutz unserer Nervenzellen. Vitamin B12 ist nämlich an der Bildung der Nervenhülle beteiligt, der sogenannten Myelinscheide. Diese bildet eine Art Isolierschicht um die Nervenfasern und garantiert so eine schnelle Weiterleitung von Sinneswahrnehmungen und Reizen.

Fehlt dem Körper Vitamin B12 kann diese Myelinschicht nicht mehr ausreichend erhalten bleiben und wird nach und nach zerstört. Folgend ist die Weiterleitungsfunktion der Nerven beeinträchtigt und verlangsamt. Aber auch die Schutzschicht um die Nervenfasern fehlt, was weitere Schädigungen mit sich bringt.

Symptome durch Nervenschäden

Durch die Nervenschädigung können verschiedene körperliche Symptome auftreten:

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  • Kribbeln in Händen und Füßen
  • Taubheit oder Schmerzen in den Gliedern, bis zu Lähmungen
  • Muskelschwäche
  • Koordinationsprobleme und Gangunsicherheit
  • Empfindungsstörungen
  • Reflexstörungen
  • Sehstörungen

Da ein Vitamin-B12-Mangel anfangs häufig ohne Symptome verläuft, entwickeln sich diese typischen Anzeichen oft erst viel später. Hier kann der Mangel schon zu chronischen Schäden am Nervensystem geführt haben. Einige Personen mit Vitamin-B12-Mangel klagen über Depressionen und andere psychische Probleme.

Ursachen für einen Mangel an Vitamin B12

Zum einen kann die Ursache für einen Vitamin-B12-Mangel auf eine verringerte Aufnahme dessen zurückgeführt werden. Vitamine sind essenzielle Stoffe. Sie können also nicht vom Körper selbst hergestellt werden, sondern müssen regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden. Hauptlieferanten hierfür sind tierische Produkte wie Eier, Milch und Fleisch, weshalb Vegetarier und vor allem Veganer darauf achten müssen, dieses Vitamin anders zuzuführen.

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Damit der Körper Vitamin B12 aus der Nahrung überhaupt aufnehmen kann, ist ein besonderes Protein notwendig. Es handelt sich um den sogenannten Intrinsic-Factor, der im Magen gebildet wird. Bei chronischen Magen- und Darmerkrankungen oder nach chirurgischen Eingriffen kann dieser Mechanismus gestört sein und es kommt zu Mangelerscheinungen. In der Schwangerschaft oder mit steigendem Alter erhöht sich der Vitamin B12-Bedarf. Dies und auch die langjährige Einnahme von Diabetesmedikamenten und langjähriger, krankhafter Alkoholkonsum können ebenfalls Ursachen eines Vitamin B12-Mangels sein. 

Vitamin B12-Mangel vorbeugen - so funktioniert's

Sobald die ersten Anzeichen von Nervenschäden auftreten, ist ein Vitamin B12-Mangel in der Regel reversibel, also behebbar. Nach Monaten oder Jahren kann die Schädigung aber auch irreversibel sein. Deshalb sollten Sie bei ersten Symptomen, die auf Schäden der Nerven hinweisen einen Arzt aufsuchen, der zum Beispiel einen Vitamin B12-Test durchführen kann. 

Um Schädigungen der Nerven vorzubeugen, sollten Sie auf eine angemessene Zufuhr von Vitamin B12 achten. Der tägliche Bedarf liegt bei 4,0 Mikrogramm. Der einfachste Weg ist, Vitamin B12 über die Nahrung zuzuführen. Vitamin-B12-reiche Lebensmittel sind zum Beispiel Eier, Fleisch, Innereien, Austern, Fisch (vor allem Hering und Forelle), Käse oder Sanddornbeeren. Wenn Sie zu wenig dieser Nahrungsmittel zu sich nehmen oder einen erhöhten Bedarf aufweisen, können sie das Vitamin in Form von B12-Präparaten supplementieren. Hier gibt es eine große Auswahl.

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