• Was ist Trockenbürsten und warum ist es so beliebt?
  • Trockenbürsten: So geht es richtig
  • Das solltest du beim Trockenbürsten beachten

Trockenbürsten ist derzeit in aller Munde. Doch das "Dry Brushing", wie es in England heißt, soll schon im Mittelalter angewendet worden sein. Mithilfe einer Bürste aus natürlichen Pferde- oder Wildschweinborsten wird der gesamte Körper massiert. Doch warum ist dieser Trend so beliebt? Die Massagetechnik verspricht reine und gesunde Haut. Und es stimmt: Durch die regelmäßig angewandte Technik wird die Durchblutung gefördert, der Kreislauf angeregt und vor allem der Lymphfluss im Gewebe wird gefördert. Gerade das Lymphsystem hat einen hohen Einfluss auf das Erscheinungsbild unserer Haut und damit auch auf Cellulite. Die Massage mit der Trockenbürste sorgt dafür, dass überschüssige Flüssigkeiten, die sich im Gewebe ansammeln, wieder abtransportiert werden können. Dadurch können cellulitebedingte Dellen und Schwellungen reduziert werden und die Haut wirkt deutlich straffer und erfrischter. Doch die richtige Technik und eine gewisse Regelmäßigkeit sind entscheidend.

Trockenbürsten: So geht es richtig

Am besten ist es, gleich morgens mit dem Trockenbürsten zu beginnen, da es sehr anregend auf den Kreislauf wirkt. Abends könnte es eher wachhalten.

Und so gehts:

  1. Die trockene Bürste nehmen und damit langsam und sanft über den ganzen Körper streichen. Du brauchst kein Öl oder Wasser.
  2. An den Füßen beginnen und mit kreisförmigen Bewegungen von unten nach oben und von rechts nach links über die Haut wandern.
  3. Stark behaarte oder empfindliche Stellen wie Brustwarzen aussparen.
  4. Wenn du das Gesicht ebenfalls bürsten möchtest, spare die Augen und die Augenbrauen aus. Dann setzt du die Bürste am Kinn an. Bürste hier in Richtung deines Haaransatzes nach oben. Das gilt auch für die Partien von Mund und Nase. So bekommst du ein Gesichtspeeling und die Haut wird auch hier gut durchblutet.

Das solltest du beim Trockenbürsten beachten

Das Trockenbürsten hat also enorm positive Effekte auf deinen Körper. Allerdings solltest du auf jeden Fall ein paar Dinge dabei beachten:

Eine Auswahl an verschiedenen Trockenbürsten findest du hier - jetzt ansehen
  • Achte darauf, dass du nicht zu stark aufdrückst. Die Bürste könnte sonst deine Haut reizen oder sogar verletzen. Das Ziel sollte eine leicht geröttete, gut durchblutete Haut sein.
  • Die richtige Bürste ist auf jeden Fall wichtig. Naturhaarborsten oder entsprechende vegane Alternativen sind die erste Wahl und reizen die Haut nicht. Je nach Körperstelle (Gesicht, Rücken, gesamter Körper) gibt es Bürsten, die speziell für die jeweiligen Bedürfnisse gemacht wurden.
  • Hast du Hautleiden, Reizungen oder Sonnenbrand, solltest unbedingt auf das Trockenbürsten verzichten. Wenn du außerdem zu Nervosität neigst, ist es ebenfalls abzuraten. Das angeregte Nervensystem fördert diesen Zustand nur noch.
  • Da die Poren nach dem Bürsten geöffnet sind, kannst du nun auch ideal deine Haut pflegen. Reichhaltige Öle oder ein entspanntes Bad sind jetzt genau das Richtige.

Nach dem Trockenbürsten, wenn du deine Durchblutung gefördert hast, kannst du anschließend dein Immunsystem von innen stärken - zum Beispiel mit einem selbstgemachten Ingwer-Shot.

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