Wadenkrämpfe sind unangenehm schmerzhaft und machen das Laufen schwer. Die Ursachen dafür sind vielfältig - oft steckt jedoch lediglich ein Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts dahinter. Wie lassen sich Wadenkrämpfe also am besten vermeiden?

Entscheidend für eine effektive Vorbeugung ist die Ursache der Wadenkrämpfe herauszufinden. Im schlimmsten Fall verbirgt sich dahinter eine Erkrankung - meist sind die Krämpfe jedoch harmlos und auf einfache Gründe zurückzuführen.

Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt - Häufigste Ursachen eines Wadenkrampfs

Häufige Ursachen für einen Krampf sind eine Überanstrengung des Muskels oder ein gestörter Elektrolythaushalt. Tritt das Symptom jedoch regelmäßig scheinbar grundlos auf, kann das ein Anzeichen für eine Erkrankung der Nieren, Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion sein. In diesem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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Ein gestörter Elektrolythaushalt lässt sich dagegen einfach vermeiden. Der Körper benötigt gerade beim Sport eine Vielfalt an Mineralien wie Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium. Bei anstrengenden körperlichen Aktivitäten gehen große Mengen davon über die Schweißproduktion verloren. Wird dieser Verlust nicht zeitnah durch die Aufnahme von Flüssigkeiten aufgefangen, droht ein Mangel und Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts, der sich dann in Form eines Krampfes äußert.

Eine besonders wichtige Rolle kommt dabei Magnesium zu: Das Mineral hat einen großen Einfluss "auf die Aktivitäten zwischen Nervenzellen und Muskel", erklärt die Apotheken Umschau. Wenn zu wenig Magnesium im Körper ist, können sich die Muskeln daher schneller verkrampfen. 

Diese Tipps helfen gegen Wadenkrämpfe

Tritt der Krampf bereits auf, sind insbesondere Dehnübungen hilfreich, um den verkrampften Muskel zu lösen. Folgende Tipps können zudem helfen, einen Wadenkrampf vorzubeugen:

  • Elektrolyte ausgleichen: Der Verlust von Elektrolyten über den Urin oder starkes Schwitzen muss ausgeglichen werden, zum Beispiel durch Trinken. Dabei können isotonische Getränke besonders helfen.
  • Umherlaufen: Tritt ein Krampf beim Sport machen auf, kann umherlaufen ein wenig helfen. Auch wenn es schmerzhaft ist, wird durch die Bewegung die Durchblutung im Bein angeregt und der Krampf gelöst.
  • Dehnung: Besonders hilfreich sind Dehnungen. Eine effektive Übung bei Wadenkrämpfen ist es, das Bein durchzudrücken und den Fuß an den Körper zu ziehen. Gleichzeitig muss die Ferse durchgedrückt werden. Nach spätestens einer halben Minute sollte das Ziehen nachlassen. 

Wer einen Wadenkrampf vermeiden möchte, sollte also insbesondere darauf achten, ausreichend zu trinken. Doch auch über die Ernährung lässt sich der Elektrolythaushalt steuern. Dabei sollten Betroffene auf ausgewogene Mahlzeiten mit Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen oder Kalzium achten. Nahrungsergänzungsmittel sind ebenfalls eine Option, den Verlust von Elektrolyten auszugleichen.

Zusätzlich sollte beim Sport auch immer auf das richtige Schuhwerk geachtet werden. Wer regelmäßig Wadenkrämpfe erleidet, sollte dennoch einen Arzt aufsuchen.

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