• Viele schlafen mit geöffnetem Fenster in der Nacht 
  • Studie zeigt: Während des Schlafens Fenster lieber geschlossen halten
  • Bei offenen Fenstern: Risiko für Schlaganfälle und Depressionen steigt
  • Demenzrisiko steigt ebenfalls

Viele Menschen schlafen nicht nur im Sommer mit offenem Fenster. Teils sind in der Nacht auch im Herbst und Winter die Fenster offen oder zumindest gekippt, schließlich ist frische Luft ja gesund. Dass geöffnete Fenster in der Nacht allerdings auch gesundheitliche Schäden hervorrufen können, wissen wohl die wenigsten. 

Studie zeigt: Besser mit geschlossenen Fenstern schlafen

Eine Studie der Johannes Gutenberg Universität in Mainz legt nun nahe, dass wir während des Schlafens unsere Fenster lieber geschlossen halten sollten. Der Grund ist eigentlich einleuchtend: Geräusche von draußen können unser Wohlbefinden stören - und das auch unbewusst. 

Selbst wenn wir tief und fest schlafen und der Meinung sind, uns könnte nichts stören, stellen die Forschenden der Studie fest, dass schon ein einziges in der Nacht vorbeifahrendes Auto für eine Ausschüttung von Stresshormonen sorgen kann. Diese lassen wiederum den Cholesterinspiegel und den Bluthochdruck in die Höhe schießen. 

Dadurch steigt unser Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden oder an Depressionen zu erkranken. Besser ist es, vor dem Schlafengehen und am Morgen danach gut durchzulüften und in der Nacht die Fenster zu schließen - für einen rundum erholsamen Schlaf. Dazu kann auch eine gute Matratze beitragen. Hier hat Stiftung Warentest einige Modelle unter die Lupe genommen.

Weitere Studie zeigt: Demenz wird von Lärmbelastung begünstigt

Eine weitere Studie, von der deavita.com berichtet, kommt zu dem Schluss, dass durch Lärm in der Nacht aus das Risiko steigt, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken. Die Forschenden der Studie schätzen sogar, dass ein Großteil an Demenzerkrankungen auf Lärmbelastungen zurückzuführen ist. Ähnlich verhält sich mit Fettleibigkeit. Die durch Lärm verursachte Stresshormon-Ausschüttung kann langfristig die verschiedensten Krankheiten begünstigen.

Demenz-Rageber für Betroffene und Angehörige

Rund ein Fünftel aller Europäer setzt sich in der Nacht einem Geräuschpegel von über 55 Dezibel aus, heißt es in der Studie. Die Forschenden kommen in der Studie zu dem Schluss, dass eine zehnjährige Lärmbelastung mit einem höheren Risiko einer Gesamtdemenz verbunden ist.

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