• Regelmäßiger Sex macht tatsächlich glücklicher
  • Haben Paare häufiger Sex, dann ist die Beziehung stabiler
  • Es ist wissenschaftlich bewiesen, wie oft wir Sex haben sollten, um glücklich zu sein

Zu Beginn einer Beziehung sind Lust und Leidenschaft oft groß, man kann sich kaum voneinander trennen. Mit der Zeit wird der Sex meist etwas weniger. Das kann Auswirkungen auf Paare haben - aber auch für Singles könnte die Antwort auf die Frage nach der Häufigkeit von Sex interessant sein. Denn: Sex wirkt sich direkt auf den Zustand des Glücklichseins aus. Wie oft sollten wir also Sex haben, um glücklich zu sein?

Wie oft haben die Deutschen im Schnitt Sex?

Laut einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben deutsche Männer und Frauen zwischen 18 und 35 Jahren rund fünfmal im Monat Sex. Bei 36 bis 55-jährigen Menschen reduziert sich der Liebesakt auf etwa viermal im Monat. Damit haben die meisten Menschen also etwa ein- bis zweimal pro Woche Sex, unabhängig vom Alter. 

Darüber hinaus kann ein direkter Zusammenhang zwischen dem empfundenen Glück und der Häufigkeit des sexuellen Aktes nachgewiesen werden. Gerade in den Stunden nach dem Sex fühlen sich die Menschen besonders wohl.

Sex kann also zum Glücklichsein und Wohlbefinden beitragen - und mit der Häufigkeit von ein- bis zweimal pro Woche machen die Deutschen schon ziemlich viel richtig. 

Warum macht Sex glücklich? 

Beim Sex werden verstärkt Endorphine ausgeschüttet, welche auch als Glückshormone bekannt sind. Diese Botenstoffe werden immer dann aktiviert, wenn wir positive Erlebnisse haben, wozu auch Sex gehört. Vor allem in Momenten wie bei einem Orgasmus wird der Körper durch die Endorphine nahezu überschwemmt und wir geraten in einen rauschartigen Zustand der Euphorie

Wenn wir mit einer anderen Person intim werden, wird zudem das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Es ist auch als Liebes- oder Kuschelhormon bekannt und macht sich breit, wenn wir miteinander schlafen. Dadurch wird ein vertrauensvolles und geborgenes Gefühl ausgelöst.

Doch nicht nur der Sex macht uns glücklich: Durch den körperlichen Kontakt zum Partner oder der Partnerin verstärkt sich auch die Bindung. Nach dem Sex empfinden Paare mehr Zuneigung füreinander. Man teilt die beglückende Erfahrung und die Beziehung wird gestärkt. 

Wie oft sollte man Sex haben, um glücklich zu sein?

Eine kanadische Studie hat bewiesen, dass rund einmal Sex pro Woche den Glückszustand steigert. 40 Jahre lang wurden die Daten von 30.000 Amerikaner*innen ausgewertet. Hatten die Paare einmal Sex in der Woche, führte das langfristig zu einer harmonischen Beziehung.

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Zudem gaben diese Proband*innen an, glücklich zu sein. Frauen und Männer, die seltener Sex hatten, bestätigten auch nur seltener, dass sie glücklich seien - und das übrigens ganz unabhängig vom Alter.

Öfter als einmal Sex pro Woche macht übrigens nicht noch glücklicher. Der Gemütszustand bleibt auch bei häufigerem Geschlechtsverkehr auf einem konstanten und stabilen Niveau und kann nicht noch weiter gesteigert werden. 

Lesetipp: Lust und Leidenschaft: Das passiert mit deinem Körper, wenn du einen Monat keinen Sex hast

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