• bei einer Körpertemperatur von über 38 °C spricht man von Fieber (Kinder: über 38,5 °C)
  • Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers
  • eine Fiebermessung kann sowohl im Mund, im Ohr, als auch unter den Achseln, auf der Stirn oder rektal erfolgen
  • die exakteste Messung erfolgt rektal
  • es gibt eine Vielzahl an Fieberthermometern für die unterschiedlichen Messarten

Fieber hatte jeder schon einmal ein seinem Leben. Bei einer Erkältung, einer Grippe oder sonstigen Krankheit tritt die hohe Körpertemperatur häufig als eines der Symptome auf. Auch das Coronavirus kann Fieber verursachen. Dabei ist Fieber eigentlich gut, denn der Körper versucht sich so gegen eine Krankheit zu wehren. Kämpft das Immunsystem mit Entzündungen oder Viren, produziert es Abwehrstoffe, die die Körpertemperatur steigen lassen. Daher sollte man Fieber nicht sofort künstlich niedrig halten. Bei einer zu hohen Temperatur oder wenn Sie Bedenken haben, sollten Sie immer zum Arzt gehen. 

Wo misst man am besten Fieber?

Auch wenn sie vielen Menschen unangenehm sein mag - die genaueste Methode, um Fieber zu messen, ist rektal, also im Po. Dazu sollte man die Spitze des Fieberthermometers zuvor mit einer geeigneten Creme einfetten, rät die Apotheken Umschau.

Relativ genau ist die Messung im Mund. Dafür sollten aber rund 30 Minuten vorher nichts Warmes oder Kaltes mehr gegessen oder getrunken werden. Die Thermometerspitze muss unter der Zunge liegen, die Lippen dürfen nicht geöffnet werden. Etwa 0,3 bis 0,5 niedriger als die rektal gemessene Temperatur ist die mit einem Ohrthermometer ermittelte. 

Noch ungenauer sind eine Messung unter der Achsel (Abweichung von bis zu zwei Grad) oder ein Stirnthermometer. Dafür ist letzteres das Unkomplizierte in der Anwendung und hat vor allem bei kleinen Kindern und Säuglingen den großen Vorteil, dass deren Temperatur auch gemessen werden kann, ohne sie beim Schlafen zu stören.

Ab wann wird von Fieber gesprochen?

Die normale Körpertemperatur liegt bei etwa 37 Grad Celsius im Körperinneren. Dieser Wert kann jedoch von Mensch zu Mensch, je nach Alter, Aktivität und auch der Tageszeit schwanken. Bei einer Messung im Ohr oder Mund können die tatsächlichen Werte um ein halbes Grad abweichen. Diese Messmethoden sind jedoch für viele Menschen, insbesondere für Kinder angenehmer.

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Laut Angaben der Apotheken Umschau lassen sich  grundsätzlich folgende Werte bei einer rektalen Messung, im Po, festhalten:

  • Normale Temperatur (Körperkerntemperatur): 36-37 Grad Celsius (Kinder 36,5-37,5 Grad Celsius)
  • Erhöhte Temperatur: 37-38 Grad Celsius (Kinder 37,6-38,4 Grad Celsius)
  • Fieber: über 38 Grad Celsius (bei Kindern über 38,5 Grad Celsius)
  • Hohes Fieber: 39-41 Grad Celsius (Kinder ab 39,5 Grad Celsius)
  • Extrem hohes Fieber: Werte über 41 Grad Celsius
  • Ab 42,5 Grad Celsius kann Fieber tödlich sein

Fieber behandeln: Das können Sie tun

Wie schon beschrieben, ist Fieber eine Abwehrreaktion des Körpers, die man nicht unbedingt künstlich verhindern sollte. Am besten gibt man dem Körper zunächst Ruhe, damit er mit aller Kraft gegen das Virus, die Infektion oder Entzündung vorgehen kann. Man kann die Krankheit jedoch erträglicher machen.

Friert der Betroffene, sollte er oder sie sich zudecken, die Füße warm halten und am besten schlafen. Wenn ihr oder ihm jedoch nicht kalt ist, helfen kühle bis handwarme Wadenwickel: Die nassen Baumwolltücher einfach um die Waden legen und in regelmäßigen Abständen wechseln. Besonders wichtig ist hierbei regelmäßig die Temperatur zu messen, denn diese sollte nicht zu rasch abfallen.

Durch die erhöhte Temperatur ist es wichtig viel zu trinken: Wasser oder ungesüßte Tees sind hier am besten. Hilft das alles nichts und das Fieber bleibt über längere Zeit bestehen, sollten ein Arzt kontaktiert werden. Kommt es zu Temperaturen von über 40 Grad Celsius sollte schnell gehandelt werden, denn hier handelt es sich um einen Notfall.

Fieber bei Kindern

Bei Kindern kann es häufiger passieren, dass Fiebertemperaturen gemessen werden. Das liegt daran, dass das Immunsystem der Kleinen häufiger mit bisher unbekannten Viren oder Infektionen zu kämpfen hat. Meist kommen sie jedoch gut damit klar. Bei einer Körpertemperatur ab 38 Grad sollten Sie jedoch sicherheitshalber von einem Kinderarzt untersucht werden. 

Grundsätzlich ist Fieber also eine gute Abwehrreaktion unseres Körpers. Gründe für das Symptom gibt es unzählige und die Auswirkungen sind sehr individuell.

Wichtig ist also die Entwicklung zu beobachten, viel zu trinken und bei anhaltend hoher Temperatur den Arzt zu kontaktieren. 

Welchen Arten von Fieberthermometern gibt es?

Unterschieden wird heute im Wesentlichen zwischen digitalen Thermometern und Infrarotthermometern. Am gebräuchlichsten dürften die digitalen Modelle sein, die einfach zu handhaben sind und die Körpertemperatur digital anzeigen.

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Ohrthermometer und Stirnthermometer gehören zu den Infrarotthermometern. Bei ihnen ermitteln Infrarotstrahlen die Temperatur.

Ihr Nachteil: Die Infrarotmessgeräte sind weniger genau. Ihr Vorteil: Das Messen geht sekundenschnell und ist deshalb vor allem für Kinder oft die bessere Alternative zur ungeliebten Messung mit einem richtigen Thermometer.

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