• Waldhonig und Blütenhonig im Vergleich
  • Waldhonig: gesünder als Blütenhonig?
  • Fazit

Insgesamt gelten sowohl Blüten- als auch Waldhonige als gesund. Doch Waldhonig soll aufgrund seines Saccharose-Gehalts sowie seines höheren Gehalts an Mineralstoffen, Spurenelementen und ätherischen Ölen noch gesünder sein. Was ist dran?

Waldhonig und Blütenhonig im Vergleich

Honig ist ein beliebtes und wertvolles Produkt, das in vielen Haushalten zu finden ist. So wird Honig nicht nur als Zuckerersatz verwendet, sondern kann auch bei Krankheiten, wie beispielsweise bei Lebererkrankungen, eingesetzt werden. Ebenfalls soll insbesondere Waldhonig Infektionskrankheiten entgegenwirken können.

Waldhonig besteht überwiegend aus Honigtau, den die Bienen von Laub- und Nadelbäumen sammeln, beispielsweise aus Insektensekreten. Daher zählt er zu den sogenannten Honigtauhonigen - ebenso wie Tannen-, Blatt- und Fichtenhonig - und ist farblich eher im dunklen Bereich angesiedelt. Die Farbe kann von braun bzw. grünlich-braun bis zu fast schwarz reichen. Diese Merkmale unterscheiden ihn von den Blütenhonigen, zu denen beispielsweise Linden- und Akazienhonig gehören. Diese stammen generell aus dem Nektar von Blüten und sind farblich im hellen Bereich - von gelb bis braun - angesiedelt. Sie sind normalerweise etwas süßer und feiner im Geschmack als Waldhonige, die meist ein kräftiges, malz-würziges Aroma haben und trotz festerer Konsistenz länger flüssig bleiben als Blütenhonig.

Wichtig: Da Honig bei Wärme viele Enzyme verliert, ist es ratsam, ihn nicht in heiße Getränke zu geben oder beim Backen zu verwenden. Er verliert dann an Wirksamkeit. Deshalb wird hochwertiger Honig in der Regel durch kaltes Schleudern gewonnen.

Waldhonig: Ist er die gesündere Alternative?

Insgesamt gilt Honig als gesund. Er soll eine entzündungshemmende, antibiotische und antiallergische Wirkung haben. Im Vergleich zu Blütenhonig gilt der Waldhonig als gesünder, da er weniger Glukose und Fruktose als Blütenhonig enthält. Er soll außerdem mehr Mineralstoffe, Spurenelemente und ätherische Öle beinhalten und stark antibakteriell wirken.

Hier findest du eine große Auswahl an Waldhonig - jetzt ansehen

Info: Auch wenn Waldhonig als gesünder gilt, zeigte eine österreichische Studie von 2007, dass Blütenhonig im Vergleich zum Waldhonig eine bessere Wirkung gegenüber freien Radikalen, d.h. schädlichen Stoffwechselprodukten, hat. Dies liegt vermutlich an dem höheren Flavonoidgehalt im Blütenhonig.

Achtung: Zwar gilt Honig allgemein als gesund, allerdings sollte man nicht vergessen, dass er aus ca. 70 % Frucht- und Traubenzucker besteht und ca. 77 kcal pro Portion (25 g) beinhaltet und damit als Süßungsmittel bzw. Zuckerersatz auch kritisch diskutiert wird. Vor allem Diabetiker*innen sollten beim Verzehr von Honig vorsichtig sein, da dieser, ebenfalls wie Haushaltszucker, zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels führt. Ebenso gilt es für Menschen mit einer Fructose-Intoleranz sowie mit einer Immunschwäche beim Verzehr von Honig aufzupassen. Für Babys und Kleinkinder ist Honig grundsätzlich nicht zu empfehlen.

Fazit: Qualität des Honigs ist entscheidend

Es wird zwischen Blüten- und Waldhonigen unterschieden. Blütenhonige werden von den Bienen aus dem Nektar gewonnen, während die Bienen für Waldhonige Pflanzenabsonderungen und Sekrete von Insekten, die sich von Pflanzensaft ernähren, sammeln. Aufgrund seines höheren Fruchtzucker- als Traubenzuckeranteils und höheren Gehalts an Mineralstoffen, Spurenelementen und ätherischen Ölen gilt Waldhonig als gesünder als Blütenhonig. Allerdings soll Blütenhonig besser gegen schädliche freie Radikale wirken.

Aufgrund des Zuckergehalts sollte Honig - unabhängig von der Sorte - jedoch nur in Maßen konsumiert werden. Insgesamt gelten beide Sorten, sowohl Wald- als auch Blütenhonig, als gesund und entzündungshemmend.

Wichtig: Die Wirksamkeit hängt von der Qualität des Honigs ab, doch viele schneiden mangelhaft ab.

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach nützlichen Produkten für unsere Leser. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn du auf einen dieser Links klickst bzw. darüber einkaufst, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für dich ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.