• Umweltbewusst leben: Was ist ein Klimatarier?
  • Ernährungstrend und Lebensweise: Wie wird man zum Klimatarier?
  • Ernährungsplan: Wie ernährt sich ein Klimatarier?
  • Gesundheit ist wichtig, deshalb sollte man mehr Gemüse essen
  • Negative Auswirkungen tierischer Produkte auf die Umwelt

Wir leben in einer Zeit, in der den meisten Menschen längst bewusst ist, wie wichtig Klimaschutz und Umweltbewusstsein ist. Die Erderwärmung bekommt mittlerweile jeder zu spüren und das Wetter spielt auch verrückt. Glücklicherweise wirken schon zahlreiche Menschen dank ihrer pflanzlichen Ernährung und anderen Maßnahmen der globalen Erwärmung entgegen, die mögliche Folgen abmildern. Ein Klimatarier zu sein, gehört zum Ernährungstrend und wirkt sich extrem positiv auf den Planeten aus. 

Ernährungstrend: Was ist ein Klimatarier?

Ein Klimatarier is(s)t klimafreundlich und schont somit die Umwelt. Das heißt er wählt Lebensmittel aus, deren Herstellung nur wenig Ressourcen verbraucht und wenig CO2 produziert. Dadurch verringert sich der CO2-Fußabdruck, also der Anteil seiner CO2-Emissionen, die durch Lebensmittelherstellung entsteht.

CO2 ist  ein Treibhausgas, das zur globalen Erwärmung beiträgt. Je höher der CO2 Verbrauch, desto schneller erwärmt sich auch die Erde. 

Ein Klimatarier versucht also durch ein umweltfreundliches Leben so wenig wie möglich Schadstoffe in die Erdatmosphäre auszuscheiden, um den Planeten so gut es geht zu schützen. 

Wie wird man zum Klimatarier?

Klimatarier ernähren sich hauptsächlich pflanzlich, um den durch die Nahrung produzierte CO2-Ausstoß zu vermeiden. Den Klimatariern geht es allerdings nicht nur darum, die Ernährung, sondern generell einen geringen CO2-Fußabdruck zu hinterlassen. Dazu zählt:

  • Weniger Auto fahren
  • Plastikverpackungen vermeiden / Zero Waste 
  • Nachhaltige Lebensweise anstreben
  • Keine Ressourcen unnötig verschwenden
  • Energieeffiziente Haushaltsgeräte benutzen
  • Auf Öko-Strom umsteigen

Denn nachhaltiger Konsum ist ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz. Jeder kleiner Schritt von uns ist ein großer Schritt für die Umwelt. Auch wenn wir die positiven Konsequenzen nicht direkt bemerken, wenn wir beispielsweise eine Woche lang (oder am besten noch länger)  Zero Waste leben, wird es doch auf Dauer einen erheblichen Unterschied machen. 

Wie ernährt sich ein Klimatarier?

Klimatarier achten darauf, mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel zu sich zu nehmen. Das heißt vor allem weniger Rindfleisch, Käse, Rohwurst, Geflügel- und Schweinefleisch sowie Eier, Frischkäse und Milch. Die genannten Lebensmittel haben der Reihenfolge nach den höchsten CO2-Ausstoß und sind sehr umweltschädlich

Laut einem Bericht ist der CO2-Ausstoß (Treibhausgase) bei der Erzeugung tierischer Lebensmittel wesentlich höher als bei der Erzeugung pflanzlicher Lebensmittel. Zusätzlich achtet ein Klimatarier auf saisonale und regionale Ernährung, um Flugtransport von Lebensmittel zu vermeiden, da Flugzeuge ebenso einen riesigen Teil zu Umweltverschmutzung beitragen und somit schlecht für unseren Planeten sind. 

Alles kann, nichts muss: Niemand wird dazu gezwungen, von dem einen auf den anderen Tag Veganer zu werden und sein Leben umzukrempeln. Dennoch ist es extrem wichtig, sich der Thematik und den erheblichen Auswirkungen bewusst zu sein und das Leben nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten. 

Weshalb sollte man mehr Gemüse essen?

Gemüse zu essen wirkt sich nicht nur positiv auf das Klima aus, sondern auch dein Körper und deine Gesundheit profitiert von den zahlreichen positiven Auswirkungen. Die 10 gesündesten Gemüsesorten enthalten alle wichtigen Nährstoffe, die dein Körper braucht um fit und gesund zu bleiben.

Wer bei veganer Ernährung Bedenken wegen des fehlenden tierischen Eiweiß hat, sollte sich mit pflanzlichen Proteinbomben vertraut machen. Außerdem ist der vegane Trend mittlerweile so gewachsen, dass es immer leichter wird, sich auch außer Haus rein pflanzlich zu ernähren. 

Außerdem: Mehr Gemüse zu essen bedeutet gleichzeitig einen geringeren Verbrauch an Tierprodukten. Eine Win-Win-Situation für die Umwelt, das Klima und die Tiere.

Negative Umweltauswirkungen durch den Konsum tierischer Produkte

Mit einem Anteil von 44 Prozent ist das Halten von Tieren und deren Futteranbau der weltweit größte Umweltverschmutzer. Dafür werden hektarweise Wälder gerodet und Massentierhaltung findet tragischerweise immer noch statt. Das verringert die Artenvielfalt, weil abgeholzte Regenwälder für Weideflächen und Futteranbau genutzt werden.

Einfach nachhaltig kochen bei Amazon ansehen

Auch der Wasserverbrauch ist enorm: Hinter  einem Kilogramm Rindfleisch stecken bis zu 15.500 Liter Wasser (Trinkwasser und Bewässerung der Futtermittel). Mit dieser Menge könntest du theoretisch ein Jahr lang jeden Tag duschen. 

Derzeit verbraucht jeder Mensch im Schnitt mehr als 43 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Deutschland setzte 2016 fast 906 Millionen Tonnen Treibhausgase frei, von denen rund 88 Prozent CO2-Ausstoß waren. Mit der Menge an Gas, die im Verdauungssystem einer Kuh im Jahr entsteht, könnte man das Haus einer vierköpfigen Familie im Winter einen Monat lang beheizen und mit warmen Wasser versorgt werden. 

Klimatarier Challenge

Die Auswirkungen dieses umweltschädlichen Lebensstils sind fatal und es muss dringend etwas geändert werden, sofern wir unseren Planeten retten wollen.

Werde auch du zum Klimatarier und verringere deinen CO2-Fußabdruck. Mit nur 7 effektiven Schritten macht der Umstieg auf pflanzliche Ernährung Spaß und ist super lecker. Hierzu kannst du an der Klimatarier-Challenge  teilnehmen und vergrößerst so deinen positiven Einfluss auf das Klima und die Umwelt. 

Fazit: Vegane Ernährung bringt eine Menge an Vorteilen mit sich. Das Hauptaugenmerk liegt natürlich auf der Rettung des Planeten, sowie lange gesund zu bleiben. Vegan sein bedeutet aber auch Essen ohne Zusatzstoffe, nie wieder Diät machen, einen geringen ökologischen Fußabdruck und sogar Allergien wie Heuschnupfen können verschwinden. Worauf wartest du also noch? 

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.