Das Infektionsgeschehen im Landkreis Haßberge ist aktuell sehr bedenklich. Die 7-Tage-Inzidenz ist am Freitag (Stand RKI 26.03.21, 3 Uhr) bei 115 und damit wieder höher als zum Vortag (Donnerstag: 101,9).

Weiterhin sind laut Landratsamt im Landkreis insgesamt 178 bedenkliche Corona-Mutanten bestätigt. Bei 165 Fällen handelt es sich um das britische Virus, bei einem um die südafrikanische Variante. 12 weitere Mutations-Fälle lassen sich nicht eindeutig definieren. Neben diesen bestätigten Mutanten gibt es noch 14 Verdachtsfälle, hier steht das Ergebnis der sogenannten Genom-Sequenzierung noch aus. Aktuell werden alle positiven Corona-Testergebnisse auf Mutationen untersucht.

Bedenkliche Corona-Entwicklungen in den Haßbergen

Bei den aktuellen Neuinfektionen in den Haßbergen handelt es sich um Personen verschiedener Altersgruppen, verteilt auf den gesamten Landkreis. Sowohl Kinder als auch Jugendliche sowie Personen im mittleren Erwachsenenalter und Senioren wurden positiv getestet. Aktuell ist die Gruppe der 15 bis 35-Jährigen und die der 35- bis 59-Jährigen am häufigsten betroffen. Festgestellt wurden einzelne Infektionen in Schulen und Kindertagesstätten sowie Ansteckungen im familiären Bereich; häufig sind ganze Familien infiziert.

Damit steigt die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle auf 2694 (Stand Landratsamt: 25. März 2021, 16:00 Uhr). 2437 Bürgerinnen und Bürger sind inzwischen wieder genesen. Demnach sind aktuell 186 Personen mit dem neuartigen Virus infiziert.

71 Menschen sind leider im Zusammenhang mit der Infektion verstorben. Zurzeit werden 14 Personen stationär im Krankenhaus behandelt, davon 2 auf der Intensivstation. In häuslicher Isolation befinden sich 626 Personen. 

Corona-Ausbruch in Haßfurter Klinik

Betroffen von einem Ausbruchsgeschehen ist aktuell auch die Akutgeriatrie im Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken: 9 Patienten und 9 Mitarbeiter wurden dort positiv auf Corona getestet. Betroffen sind sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte sowie Physio- und Ergotherapeuten.

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Es wird noch eruiert, ob möglicherweise eine Corona-Mutation zu diesem erneuten Ausbruch geführt hat.  Die positiv getesteten Patienten wurden umgehend auf die Isolierstation gebracht. Die betroffenen Mitarbeiter sind in Quarantäne und werden engmaschig durch das Gesundheitsamt betreut.

Zur Sicherheit wurde ein Aufnahmestopp in die Akutgeriatrie verhängt. Währenddessen ist sowohl die ärztliche als auch die pflegerische Betreuung der auf der Station verbleibenden Patienten weiterhin gesichert. Chefarzt PD Dr. med. Frank Schröder steht als Ansprechpartner für die Angehörigen der positiv getesteten Patienten sowie der auf der geriatrischen Station verbliebenen Patienten zur Verfügung. 

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