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Gesundheit

Ab in die Wanne: Deshalb ist Baden so gesund

Besonders in der kalten Jahreszeit beliebt: ein schönes warmes Bad. Doch das wohltuende Nass kann noch viel mehr, als uns zu entspannen. Baden wirkt sich positiv auf das Immunsystem, den Stoffwechsel und die Durchblutung aus und fördert somit unsere Gesundheit
Ein warmes Bad ist gut für Körper und Seele: Es wirkt sich unter anderem positiv auf die Durchblutung, den Stoffwechsel und das Immunsystem aus. Foto: bruce mars/unsplash.com.
Ein warmes Bad ist gut für Körper und Seele: Es wirkt sich unter anderem positiv auf die Durchblutung, den Stoffwechsel und das Immunsystem aus. Foto: bruce mars/unsplash.com.

Die ersten kühlen Tage liegen mittlerweile schon hinter uns und der Herbst ist da - warum nehmen Sie nicht wieder einmal ein heißes Bad? Mit einem wunderbar duftendem Badezusatz* ist das Entspannung pur. Doch auch für die Gesundheit erweist sich ein heißes Bad als sehr förderlich. 

So wirkt ein heißes Bad: Durch ein heißes Bad bekommt unser Körper einen Fieber-ähnlichen Zustand vermittelt - das bedeutet, dass sich das Blut im Körper umverteilt und der Schwerpunkt sich auf unser Herz und unsere Lunge verlagert. Außerdem werden auch die Nieren aktiviert und sondern mehr Flüssigkeit ab als sonst. Durch die Hitze des Wassers ist zudem ein Anstieg der Kerntemperatur des Körpers möglich und das Immunsystem wird angeregt. Das alles wirkt sich positiv auf Körper und Gesundheit aus.

Deshalb ist Baden gesund

Das sollten Sie bei einem Entspannungs-Bad beachten: Für ein entspannendes Bad sollte die Wassertemperatur bei etwa 36 bis 38 Grad Celsius liegen.

Die Außentemperatur im Badezimmer sollte circa 25 bis 30 Grad Celsius betragen - so kann das angenehme Körpergefühl auch beibehalten werden, wenn Sie aus der Wanne steigen.

Zu lange sollten Sie das wohlige Bad allerdings nicht genießen: Wer zu lange in der Wanne liegt, schadet der natürlichen Schutzbarriere der Haut, weshalb sich eine Badedauer von maximal 20 Minuten empfiehlt.  

Ein warmes Bad fördert die Durchblutung

Ein warmes Bad kurbelt die Durchblutung an und entspannt so den Körper. Verantwortlich dafür ist die Wärme, die die Blutgefäße weitet und so den Nährstoff-Transport im Blut antreibt.

Auf der anderen Seite fördert auch der Auftrieb im Wasser die Entspannung der Muskulatur und der Gelenke. 

Wer also unter Verspannungen oder Muskelkater leidet, sollte sich am besten in die warme Wanne legen. Idealerweise gibt man einen passenden Badezusatz mit ins Wasser, bei Muskelverspannungen beispielsweise Extrakte aus Heublumen oder Arnika. Arnika bewährt sich vor allem bei Rheuma, da ihr anti-rheumatische Eigenschaften nachgesagt werden.

Ein warmes Bad regt den Stoffwechsel an

Auch auf den Stoffwechsel wirkt sich ein warmes Bad positiv aus, denn die Hitze beansprucht den Körper stark. Als Reaktion auf die Wärme versucht der Körper, die Körpertemperatur wieder anzugleichen - wir schwitzen.

Außerdem sinkt der Blutzuckerspiegel. Dadurch verbrauchen wir ordentlich Energie während wir entspannt in der Wanne liegen.

Hochgerechnet auf eine Stunde in der Badewanne verbraucht der Körper ungefähr 130 Kalorien - bei einer Wassertemperatur von 38 Grad Celsius. Eine Stunde lang sollten Sie allerdings nicht in der Badewanne verbringen, da sich das negativ auf die hauteigene Schutzbarriere auswirkt. Auch wer unter einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leidet, sollte eine Bade-Dauer von circa 20 Minuten nicht überschreiten. 

Ein warmes Bad stärkt das Immunsystem

Wir versetzen unseren Körper im warmen Bad in einen Fieber-ähnlichen Zustand, für welchen die Hitze verantwortlich ist. In der Folge werden vermehrt weiße Blutkörperchen gebildet, welche den Körper bei der Abwehr von Viren und Bakterien unterstützen. 

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Leiden Sie unter einer Erkältung oder bemerken Sie erste Symptome, kann ein erholsames Bad nützlich für die Genesung sein, da die körpereigenen Abwehrkräfte angeregt werden.

Stecken Sie allerdings inmitten eines schweren Fiebers, sollten Sie gegebenenfalls auf das warme Bad verzichten. Denn die zusätzliche Hitze kann den Kreislauf zu stark belasten und es kann zu negativen Nebenerscheinungen kommen. Auch Menschen mit Krampfadern sollten zu warme Bäder vermeiden. 

Besonders gesund: Ein Bad in Heilwasser

Wer sich hin und wieder ein besonders gesundes Bad gönnen möchte, der geht in ein Heilbad. Dort stammt das Wasser, in dem gebadet wird, aus natürlichen Quellen. Deshalb ist es unter anderem mit gesundheitsfördernden Gasen und Mineralien angereichert. Einer dieser Stoffe ist das Radon: Es verfügt über eine sehr schwache Strahlung, die aus dem Zerfall des Elementes resultiert.

Diese schwache Strahlung verschafft Linderung bei leichten Schmerzen und bei Entzündungen. Da die Strahlung so gering ist, wirkt sie sich nicht schädlich auf den Körper aus.

Ein Bad in radonhaltigem Heilwasser ist vor allem für Menschen mit Rheuma, Arthrose und Fibromyalgie zu empfehlen. Empfehlenswert für einen Besuch im Heilbad sind die bayerischen Staatsbäder: Das Wasser dieser fünf Bäder wird aus natürlichen Quellen gespeist, die allerlei gesunde Mineralstoffe enthalten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.  

Diese Badezusätze sorgen für Entspannung und Gesundheit

Durch das sehr warme Wasser wird der Haut Feuchtigkeit entzogen. Sie sollten deshalb darauf achten, einen Badezusatz* zu verwenden, der rückfettend ist bzw. zusätzlich Öl in das Badewasser geben.

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Dafür eignen sich beispielsweise ätherische Öle. Aber auch Sahne oder Milch kann in das Wasser gegeben werden, um eine Rückfettung der Haut zu erzielen. 

Nach dem Bad: Auf den Kreislauf achten

Ein warmes Bad beeinflusst den Körper und wirkt sich deshalb auch auf den Kreislauf aus. Denn durch das warme Wasser sinkt der Blutdruck.

Am besten ist es, wenn Sie Ihre Schenkel oder Ihre Füße nach dem Baden mit kaltem Wasser abduschen, um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Zudem ist das zusätzlich gesund.

Anschließend sollten Sie Ihrem Körper ein wenig Ruhe gönnen, also sich beispielsweise hinlegen. Besonders stark beeinflusst wird der Kreislauf bei einem Vollbad - also einem Bad, bei dem der Körper vollständig bis zum Hals mit warmem Wasser bedeckt ist. Weniger stark beeinflusst wird der Kreislauf bei einem Halb- oder Dreiviertel-Bad - Bädern, bei denen der Körper nur halb bzw. dreiviertel mit warmem Wasser bedeckt ist. 

Fazit: Baden ist gesund für Körper und Psyche

Ein warmes Bad sorgt sowohl für seelische, als auch für körperliche Entspannung. Zudem wirkt sich das warme Wasser positiv auf den Stoffwechsel, die Durchblutung und das Immunsystem aus. Wer einen Badezusatz aus ätherischen Ölen in das Wasser gibt, profitiert besonders vom warmen Nass - je nach gewünschtem Effekt, kann man aus entspannenden, erkältungslindernden, beruhigenden oder aktivierenden Zusätzen wählen. 

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