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Ernährung

Pizza, Brot und Kuchen: Dieses Mehl eignet sich

Mehltype 405, 550 oder 1050: In gut sortierten Supermärkten ist die Auswahl an verschiedenen Mehlsorten und -typen riesig. Kein Wunder, dass man häufig vor den Regalen steht und sich fragt: „Welches Mehl nehme ich denn jetzt?“ InFranken.de klärt auf.
 

Viele vermuten, dass die Mehltypen etwas mit der Feinheit des Mehls zu tun haben, das ist allerdings falsch. Denn die Ziffern 405, 505, 1370 zeigen den Mineralstoffgehalt des Mehls in mg/100 Gramm an. Also die Menge von Magnesium und Kalium, der Ballaststoffe, B-Vitamine und der pflanzlichen Eiweiße, die pro 100 Gramm Mehl enthalten sind. 

Der unterschiedliche Nährstoffgehalt sagt auch aus, wie schnell das Mehl Flüssigkeit aufnimmt und wie leicht es sich verarbeiten lässt. Mehle mit einer niedrigen Typenzahl sind feiner - man spricht auch von "glatt". Sie nehmen Wasser schnell auf und haben daher besonders gute Backeigenschaften. Mehle mit höheren Typenzahlen sind etwas gröber und öliger. Man bezeichnet sie auch als "halbgriffig" oder "griffig".  

Kochen und Backen: Welches Mehl ist das richtige?

Zum Backen eignen sich häufig die niedrigeren Mehltypen besser, da diese schneller Flüssigkeit aufnehmen und sich besser verarbeiten lassen. Weizen, Dinkel oder Roggen: Letztendlich hängt es aber auch davon ab, welche Mehlsorte ihr persönlicher Favorit ist. Die meisten Rezepte lassen sich mit fast jedem Mehl zubereiten, bei manchen kann das richtige Mehl jedoch der entscheidende Faktor sein, ob ihnen der Teig und dadurch auch das Rezept gelingen.

Richtiges Mehl für Kekse, Plätzchen und Kuchen

Für feine Backwaren bevorzugen viele das helle Weizenmehl Type 405. Es verbindet sich ideal mit Wasser oder Milch, mit dem Ergebnis eines meist perfekten Teigs. Auch bei Weißbroten kommt das Mehl zum Einsatz. Bei den Dinkelmehlen werden dem Dinkelmehl Type 630 die gleichen Eigenschaften nachgesagt wie dem Type 405 Weizen. 

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Richtiges Mehl für Brötchen, Gebäck und helles Brot

Das Mehl mit der Type 550 eignet sich besonders dann, wenn der Teig gut aufgehen soll. Für Nudeln, Pizzateig und Hefegebäck wird das Weizenmehl Type 550 empfohlen. Außerdem kommt es beim Backen von Brötchen und hellen Broten zum Einsatz.

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Richtiges Mehl für Misch-, Sauerteig- und Vollkornbrot

Mehle mit mittleren Typezahlen, wie Weizen- oder Dinkelmehl Type 1050 haben einen kräftigeren Geschmack und eine dunklere Farbe als das Weizenmehl mit niedriger Typezahl. Da sie etwas grober sind, sind sie für das Backen von Kuchen und Keksen eher ungeeignet. Für Mischbrote und auch für Vollkornbrote sind sie ideal. Beim Backen von Brot werden oft verschieden Mehlsorten und -typen kombiniert. Vollkornmehl enthält das gesamte Korn. Es ist grob, dunkel und schmeckt sehr kräftig. Es eignet sich für hochwertige Vollkornbrote.

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