Die Redewendung "Kalter Kaffee macht schön" kennst du vielleicht. Stimmt sie? Wie kannst du mit Kaffee deine Schönheit unterstützen?
"Kalter Kaffee macht schön"- Hast du schon einmal diese Redewendung gehört? Was ist dran an dem Mythos vom kalten Kaffee als Schönheitsrezept? Hat kalter Kaffee tatsächlich positive Effekte auf Haut und Schönheit? Wir beleuchten Ursprung, Fakten und praktische Anwendungen, um dir echten Mehrwert für deine Beauty-Routine zu geben.
Ursprung des Mythos
Gehen wir dem Mythos vom kalten Kaffee als Schönheitsrezept auf den Grund, gelangen wir in die Zeit des Barocks. In dieser Zeit trugen die Damen und Herren der Gesellschaft Make-up und Perücken. Als Schönheitsideal legten sie Wert auf blasse Haut, die noble Blässe.
Tranken die Adligen heiße Getränke wie Kaffee, konnte die auf Wachs basierte Schminke durch den aufsteigenden Dampf verlaufen - was als nicht hübsch galt. Deshalb wurde Kaffee häufig abgekühlt, bevor er getrunken wurde – daraus entstand der Ausspruch, kalter Kaffee mache "schön".
Heute weiß die Wissenschaft: Auch wenn kalter Kaffee selbst nicht automatisch schöner macht, liefert Kaffee bioaktive Inhaltsstoffe, die bei Haut und Pflege eine Rolle spielen können. Kaffee ist reich an Antioxidantien, die freie Radikale neutralisieren helfen. Oxidativer Stress trägt zu vorzeitiger Hautalterung bei, daher können solche Verbindungen prinzipiell Hautzellen vor Schäden schützen.
Kalter Kaffee für die Haut
Ob kalt oder heiß – Kaffee enthält dieselben Wirkstoffe. Es gibt Hinweise darauf, dass Kaffeekonsum allgemein mit positiven Effekten auf die Gesundheit verbunden sein kann und zum Beispiel zellschützende Effekte durch Antioxidantien haben kann. Allerdings ist nicht die Temperatur ausschlaggebend für den Zellschutz.
Interessant ist es, wenn du Kaffee in anderen Varianten in deine Schönheitspflege integrierst. Kaffeesatz und Kaffee können kosmetisch genutzt werden, zum Beispiel als Peeling gegen abgestorbene Hautzellen, als Maske für strafferes Hautgefühl oder als Haarkur für mehr Glanz.