Deutschland
Alltagstipps

Warum du Bananen nicht im Obstkorb aufbewahren solltest

Bei der Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln schleichen sich immer wieder Fehler ein. Die Folge: Die Produkte bleiben nach dem Einkauf nicht lange frisch. Warum du beispielsweise Bananen nicht in einem Obstkorb aufbewahren solltest, erklären wir dir hier.
 
Warum du Bananen nicht im Obstkorb aufbewahren solltest
Lagerst du deine Bananen auch im Obstkorb? Hier erfährst du, warum du das künftig nicht mehr tun solltest. Foto: neelam279/pixabay
  • Nach dem Einkaufen richtig lagern: So halten Lebensmittel länger
  • Aufgepasst: Nicht alle Nahrungsmittel gehören in den Kühlschrank
  • 5 Tipps, um die Haltbarkeit von Produkten nach dem Einkauf zu verlängern

Bei der Lagerung von Lebensmitteln gibt es vieles zu beachten, um beliebte Fehler in Küche und Speisekammer zu vermeiden. Besonders gerne werden Lebensmittel in den Kühlschrank gepackt, obwohl sie dort gar nicht hingehören. Wir haben fünf simple Tricks gesammelt, mit denen du die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängerst. Am besten setzt du sie ab sofort nach jedem Einkauf um. 

#1 Tomaten nicht im Kühlschrank lagern

Solltest du Tomaten im Kühlschrank lagern? Eher nicht. Das beliebte Fruchtgemüse ist für seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in Suppen, Salaten, auf Pizza oder für Pasta und noch vielen weiteren Rezepten bekannt. 

Wer Tomaten lagern möchte, sollte sie jedoch nicht in den Kühlschrank packen. Wie eine Studie herausfand, verlieren sie dabei ihr Aroma. Auch der hohe Wassergehalt geht bei einer Lagerung im Kühlschrank schneller verloren, was Tomaten alt und schrumplig aussehen lässt.

Viel sinnvoller ist es daher, das Fruchtgemüse an einem luftigen und schattigen Platz bei einer Temperatur von etwa zwölf bis 16 Grad zu lagern. Auf diese Weise können sich die Aromen am besten entfalten. 

#2 Backwaren brauchen Luft

Backwaren benötigen zur längeren Haltbarkeit vor allem eines: Luft. Die Verpackung von Brot und Brötchen sollte daher möglichst luftdurchlässig sein, sodass die Backwaren atmen können. Nach dem Einkauf sollten Backwaren daher schnell aus ihrer Plastikverpackung genommen werden. Darin bleibt zwar die Feuchtigkeit länger erhalten, dafür beginnen die Lebensmittel darin auch schneller zu schimmeln.

Bambus-Brotkasten bei Amazon ansehen

Für die Lagerung von Brot haben sich Brotkasten aus Ton als besonders geeignet erwiesen, aber auch Kästen aus Holz oder Metall sind möglich: "Bei einem Brotkasten ist es wichtig, dass entweder das Material atmungsaktiv ist oder der Kasten Belüftungslöcher hat", schreibt ökotest.de.

Somit gerät Luft an das Brot, weswegen es nicht so schnell verschimmelt. 

#3 Bananen gehören nicht in den Obstkorb 

Auch die exotische Frucht erfreut sich hierzulande großer Beliebtheit und ist in verschiedenen Reifegraden genießbar und verwendbar. Wer Bananen für eine Weile lagern möchte, sollte sie jedoch nicht zu anderen Früchten in den Obstkorb legen.

Der Grund dafür ist die empfindliche Schale der Früchte. Diese merkt sich die Berührung mit anderen Lebensmitteln und bildet schnell Druckstellen, die dann in Form von braunen Flecken sichtbar werden. Gerade neben Äpfeln reagieren Bananen empfindsam, da beide Früchte das Reifegas Ethylen ausstoßen. 

Am besten ist es daher, die beliebte Frucht fernab vom Obstkorb kühl und trocken zu lagern. Um braunen Druckstellen vorzubeugen, eignen sich Bananenhalter besonders gut. 

#4 Olivenöl muss lichtgeschützt sein

Bei der Lagerung von Olivenöl gibt es ebenfalls einige typische Fehler. Generell gilt es, auf drei Punkte zu achten: Das Öl sollte kühl, dunkel und in einer luftdichten Verpackung gelagert sein. 

Generell sollte die Raumtemperatur zwischen zehn und 20 Grad betragen. Wichtig ist zudem, dass das Öl im Dunkeln gelagert ist, da es sonst schnell ranzig wird. Denn bei Lichteinstrahlung reagieren die Fette mit dem Sauerstoff in der Luft, was einen ranzigen Geschmack zur Folge hat.

Übrigens: Auch Schokolade sollte lieber im Dunkeln aufbewahrt werden.

#5 Grünzeug von Gemüse entfernen

Wer gerne Wurzelgemüse kauft, sollte zu Hause schnell das Grün davon abschneiden. Der Grund dafür ist ganz einfach: Solange die Blätter an den Wurzeln - also dem Gemüse - sind, entziehen sie ihnen das Wasser. Ist das Grünzeug einmal abgetrennt, bleibt die restliche Flüssigkeit in dem Gemüse. Nun können  Karotten, Kohlrabi oder Radieschen und jegliches weiteres Gemüse, das mit Grünzeug verkauft wird, in den Kühlschrank gepackt werden.

Buchtipp: Die große Ernährungsbibel - Bestseller jetzt bei Amazon anschauen

Das Grünzeug kann übrigens ebenfalls noch für verschiedene Rezepte Verwendung finden und muss nicht zwangsläufig im Biomüll landen.

Gesunde Ernährung kann auch lecker sein: Wir zeigen dir 10 schmackhafte Lebensmittel, die du am besten jeden Tag essen solltest.

Artikel enthält Affiliate Links

*Hinweis: In der Redaktion sind wir immer auf der Suche nach tollen Angeboten und nützlichen Produkten für unsere Leser - nach Dingen, die uns selbst begeistern und Schnäppchen, die zu gut sind, um sie links liegenzulassen. Es handelt sich bei den in diesem Artikel bereitgestellten und mit einem Einkaufswagen-Symbol beziehungsweise einem Sternchen gekennzeichneten Links um sogenannte Affiliate-Links/Werbelinks. Wenn Sie auf einen dieser Links klicken und darüber einkaufen, bekommen wir eine Provision vom Händler. Für Sie ändert sich dadurch nichts am Preis. Unsere redaktionelle Berichterstattung ist grundsätzlich unabhängig vom Bestehen oder der Höhe einer Provision.