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Ofengemüse: : Kartoffel, Paprika & Co. im Backofen perfekt garen

Ofengemüse ist blitzschnell zubereitet und die perfekte Lösung für Kochanfänger. Wir geben dir Tipps, welches Gemüse sich dafür am besten eignet und wie du es zubereitest.
 
Ofengemüse ist leicht zuzubereiten, schmeckt lecker und ist gesund.
Ofengemüse ist leicht zuzubereiten, schmeckt lecker und ist gesund. Foto: CC0 / Pixabay / Schmunzelfee
  • Ofengemüse: Welches Gemüse eignet sich am besten?
  • Das sind die Garzeiten diverser Gemüsesorten
  • Tipps und Tricks, damit das Ofengemüse gelingt

Eine bunte Gemüsemischung auf dem Blech schaut nicht nur schön aus, sondern schmeckt auch lecker und liefert eine Menge gesunder Nährstoffe. Doch auf einige Punkte sollte bei der Zubereitung geachtet werden. Neben der richtigen Garzeit und Ofeneinstellung peppen die richtigen Gewürze das Gericht erst richtig auf. 

Ofengemüse: Welches Gemüse eignet sich am besten?

Bei der Auswahl der Gemüsesorten sind dir keine Grenzen gesetzt. Egal, ob Kartoffeln, Karotten, Kürbis, Paprika, Tomaten, Süßkartoffeln oder Brokkoli. Vorzugsweise suchst du dir, der Umwelt zu Liebe, saisonales Gemüse aus, das schmeckt besonders aromatisch und du hast immer wieder Abwechslung auf dem Blech. 

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Meist reicht schon eine bunte Mischung an Gemüse, aber auch Tofu, Fisch, Nüsse oder Schafskäse schmecken mit Ofengemüse besonders gut. Je nach Belieben und Ernährungsweise können verschiedene Lebensmittel hinzugefügt werden. 

Auch mit leckeren Dips wie Dattelcreme oder Frühlingsquark mit Radieschen kannst du das Gemüse ganz leicht aufwerten. Empfehlung: Ein tolles Kochbuch zu vegetarischen und veganen Dips findest du bei Amazon.*

Ofengemüse: Das sind die Gemüse-Garzeiten

Welche Temperatur ist die richtige? Ideal sind 180 Grad bei Umluft, so wird das Gemüse knuspriger, denn die heiße Luft verteilt sich besser im Ofen. Ob mit oder ohne Backpapier kannst du selbst entscheiden.

Kartoffeln brauchen mit 35 Minuten am längsten, dicht gefolgt von Karotten, Roter Beete, Kürbis und Süßkartoffeln, die gute 30 Minuten zum Garen brauchen. Aubergine, Spargel, Brokkoli und Fenchel sind nach 20 Minuten fertig. Tomaten und Paprika eher zum Schluss hinzugeben, da diese nur zehn bis fünfzehn Minuten auf dem Blech brauchen. Achte darauf, das Gemüse nicht zu lange zu garen, denn dann verliert es viele Nährstoffe.

Wenn du wissen willst, welche Marinade du mit Gewürzen und Ölen selbst herstellen kannst, kannst du dir ein Kochbuch über Ofengerichte* zulegen, oder du greifst zu den üblichen Ölen, wie beispielsweise Raps-, Oliven- oder Sesamöl. Aber Achtung: Natives kaltgepresstes Olivenöl verbrennt im Ofen. Auch frische Kräuter werden empfohlen. Dafür eignen sich zum Beispiel Rosmarin, Thymian, Salbei oder Oregano. Dazu runden Salz und Pfeffer oder auch Paprikapulver den würzigen Geschmack ab. Lese-Tipp: Ob du deinen Backofen vorheizen solltest oder besser nicht, erfährst du in unserem Artikel. 

Tipps und Tricks, damit das Ofengemüse gelingt

Um das perfekte Ofengemüse zuzubereiten, empfehlen wir dir folgende Tipps:

  • Heize den Ofen vor, um verlängerte Garzeiten zu vermeiden.
  • Schneide die Gemüsewürfel nicht zu klein, sonst verbrennen sie dir im Ofen.
  • Um die unterschiedlichen Garzeiten der Gemüsesorten auszugleichen, solltest du hartes Gemüse kleiner schneiden als weiches Gemüse. Alternativ gibst du das Gemüse mit der kürzeren Garzeit erst hinterher dazu.
  • Würze und mische das Gemüse am besten in einer Schüssel, um Öl und Gewürze bestmöglich zu verteilen.
  • Verteile das Gemüse nicht zu eng auf dem Backblech, dann bekommt alles genug Hitze ab um gleichmäßig durchzugaren. Gemüseberge solltest du vermeiden.
  • Temperatur: 180 Grad bei Umluft oder 200 Grad bei Ober-/Unterhitze eignet sich perfekt. 
  • Wende dein Gemüse zwischendurch, damit es von allen Seiten schön knusprig wird.
  • Kurz vor Ende kannst du noch Feta, Parmesan oder sonstigen Käse über das Gemüse streuen.

Ofengemüse eignet sich übrigens für Veganer, Vegetarier, Pescetarier und Fleischesser und ist gleichzeitig Low-Carb. Gemüse ist nämlich kalorien- und kohlenhydratarm, sodass du verschiedene Ofengerichte in deinen Ernährungsplan mit integrieren kannst. Lese-Empfehlung: Wie du deinen Backofen ohne chemische Mittel blitzblank bekommst, erfährst du in unserem Artikel.

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