Deutschland
Mediterrane Pflanzen

Lavendel pflanzen: So zauberst du den Süden in den Garten

Lavendel versetzt dich gedanklich gleich in die Provence. Mit seinen violetten Blüten und dem wohlduftenden Aroma war der Lavendel schon früh als Heilpflanze bekannt. Wir zeigen dir, wie du mit Lavendel deinen Garten in einen mediterranen Traum verwandeln kannst.
 
Lavendel ist ein Insektenparadies
Lavendel zieht mit seinem wohltuenden Duft nicht nur Menschen, sondern auch Insekten an. Foto: Christine Scherer/ Bayrische Gartenakademie
  • Lavendel hat einen wohltuenden Duft
  • als Heilpflanze bekannt
  • pflegeleichte Pflanze
  • Lavendelblüten sind vielfältig einsetzbar

Mit Lavendel verbindet man häufig große Felder im Süden Frankreichs oder in mediterranen Urlaubsorten.  Der lieblich würzige Duft erinnert stets an den Sommer. „Die Pflanze fühlt sich besonders in den warmen und niederschlagsarmen Gegenden wohl“, erklären die Fachleute der Bayerischen Gartenakademie. Lavendel mit seiner Blütezeit von Juni bis August ist als Gartenpflanze sehr beliebt. Am richtigen Standort ist der Halbstrauch pflegeleicht und erfreut uns und unterschiedliche Insekten über viele Jahre.

Lavendel ist vielfältig

Die Blütenfarbe des Lavendels ist nicht nur lila. Lavendel umfasst eine Farbpalette von blassen Fliedertönen, über rosafarbene und weiße Blüten bis hin zu intensivem Dunkelviolett. Selbst die Blütenstände unterscheiden sich in Länge und Form voneinander.

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Am bekanntesten ist sicherlich der Garten-Lavendel Lavandula angustifolia mit einer Vielzahl verschiedener Sorten. Diese zeigen nicht nur unterschiedliche Blütenfarben, sondern auch die Wuchshöhen, die zwischen 25 und 90 Zentimetern liegen.

Besonders lange Blütenrispen besitzt der etwa zwei Wochen später blühende Provence-Lavendel Lavandula x intermedia. Während die beiden vorher genannten Lavendel-Arten den Winter im Gartenbeet überstehen, müssen Schopf-Lavendel (Lavendula stoechas) und Kanarischer Lavendel (Lavandula pinnata) frostfrei überwintert werden.

Lavendel als Heilpflanze

Lavendel ist schon seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt. Schon die alten Römer verwendeten seine Blüten für ihre Bäder und glaubten an die wohltuenden Aromen.

Im Mittelalter zählte Lavendel als wichtiger Bestandteil der Naturheilkunde. Mit seinen Gerbstoffen, Flavonoiden und wertvollen ätherischen Öle werden dem Lavendel bis heute entspannende Eigenschaften zugeschrieben. 

Auch heute findet sich Lavendel in all möglichen Badeessenzen, entspannenden Tees oder Duftkissen wieder. 

Lavendel im Garten anpflanzen

Lavendel liebt einen durchlässigen, kalkhaltigen Boden in voller Sonne. Zu viel Bodenfeuchte, vor allem im Winter verträgt er nicht. Deshalb ist ein gut dränierter Boden, wie ein Kiesbeet, ideal.

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Die Pflanze der Provence lässt sich untereinander und mit anderen Pflanzen gut kombiniere. Garten- und viele Provence-LAvendel sind winterhart, wobei ein Schutz zeitweise ratsam ist.

Lavendel zählt zu den Halbsträuchern. Das heißt im Winter verbleiben oberirdisch holzige und krautige Pflanzenteile. Jedes Jahr im Frühjahr wird die Pflanze stark zurückgeschnitten, um die Blütenproduktion anzuregen. Auch zur Blütenernte wird der Strauch geschnitten. Hierfür schneidest du einfach den kompletten Blütenstängel tief ab.  

Lavendelblüten verwenden

Lavendelblüten sind vielfältig einsetzbar. Sie lassen sich gut trocknen und damit auch lange Zeit verwenden und für Trockensträußchen und andere duftende Dinge nutzen. Die graulaubigen Zweige fügen sich zierlich in Wintergestecke ein.

Auch wenn Lavendelblüten wahre Insektenmagnete sind, gibt es eine Insektenart, die den Geruch gar nicht ausstehen kann: Motten. Deshalb ist befülltes Duftsäckchen im Kleiderschrank ein wahres Wundermittel gegen Kleidermotten. 

Die Umweltstation Weismain aus dem Landkreis Lichtenfels bietet umfassende Information über den Gartenbau und die Gartengestaltung. 

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