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Ausmisten und reich werden? Diese Gegenstände bringen gerade richtig viel Geld

Bei vielen von uns steht eine Menge Zeug in der Wohnung, das wir eigentlich gar nicht mehr gebrauchen können. Mit einigen Dingen könntest du aktuell ordentlich Geld verdienen, denn besonders Technikartikel werden händeringend gesucht - das verrät ein Blick in verschiedene Online-Verkaufsportale. Warum das so ist, erfährst du hier.
 
Sperrmüll: Obacht beim Ausmisten - hier liegt oft Geld begraben
Kann das auf den Sperrmüll oder doch lieber auf Ebay Kleinanzeigen? Im Moment solltest du ganz genau abwägen. Aufgrund von Lieferengpässen kannst du beim Ausmisten jetzt ordentlich Geld verdienen. Foto: pixabay/Symbolbild
  • Ausmisten und Verkaufen: Gerade jetzt kann sich das richtig lohnen
  • Technik-Produkte besonders betroffen  - deshalb sind sie so begehrt
  • Auf zwei Produkte kann man besonders lange warten

Aufräumen und aussortieren. Zwei Stichwörter, auf die wohl die wenigsten Menschen besonders große Lust haben. Denn mit der Aktivität verbinden wir Zeit, viel Mühe und der Gewinn stellt sich oft als nicht wirklich greifbar heraus. Doch gerade jetzt lohnt es sich,  sich doch den Aufwand zu bereiten. Denn Lieferengpässe und Rohstoffmangel führen zur Knappheit besonderer Waren, die bei dir vielleicht gerade im Keller verstauben.

Beim Ausmisten Geld verdienen: Technik-Produkte sind Mangelware - warum?

Aktuell  sorgen Lieferengpässe und Rohstoffmängel vermehrt zu Preisschocks bei  allen möglichen Produkten. Weniger Angebot bei gleichbleibender, oder aufgrund der anstehenden Weihnachtszeit sogar steigenden Nachfrage treibt die Preise bei bestimmten Waren nach oben. Als besonders betroffen gelten l verschiedene Technik-Artikel, die auf Mikrochips angewiesen sind.

Doch auch andere Gegenstände werden gerade händeringend gesucht.  Aufgrund dieser misslichen Lage lohnt es sich gerade für dich, mal auszusortieren und diese Gegenstände zu verkaufen, denn aktuell wirst du dafür einen guten Preis verlangen können.  Doch  woran liegt es, dass sich ausgerechnet Mikrochips  zu einer Rarität entwickelt haben?

Ein Grund dafür liegt in den coronabedingten Produktionsausfällen, insbesondere bei asiatischen Herstellern, die den Markt klar dominieren. Tatsächlich nimmt die EU sogar weniger als zehn Prozent des Chipmarktes ein. Ein Rohstoffmangel von Silizium verschärft die Lage zusätzlich. Laut dem Handelsblatt könnte sich die Lage allerdings bald verbessern, denn unter anderem stellen neue Standorte eine erweiterte Produktionsmöglichkeit für die Chips dar. 

Zwei Produkte mit besonders langen Lieferzeiten

Welche Produkte sind folglich betroffen? Zum einen natürlich diejenigen, die auf Mikrochips angewiesen sind. Zu nennen sind PCs, Laptops, Router, Drucker, Smartphones,  oder auch Konsolen. Unglücklicherweise befinden sich darunter eben auch viele Artikel, die sich als Weihnachtsgeschenk großer Beliebtheit erfreuen  - die Nachfrage wird also nun erstmal bestehen bleiben. Wirft man einen Blick auf ebay und ebay Kleinanzeigen wird schnell klar: Hiermit kann ich Geld verdienen. 

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Zur Liste der gesuchten Gegenstände kommen außerdem Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Spülmaschinen oder Kühlschränke hinzu.  Und laut der Süddeutschen Zeitung sind sogar Autos und E-Bikes von der Chip-Knappheit betroffen. Aufgrund des Halbleitermangels werden in diesem Jahr demzufolge 7,7 Millionen Autos weniger produziert werden. 

Die Lieferprobleme lassen sich anhand zweier Produkte besonders klar aufzeigen: Grafikkarten und Fahrradschläuche. Die zwei Waren, die im Normalfall eigentlich nichts verbindet, stellen ihre Kunden beide vor besonders lange Wartezeiten. Die kann bei einem neuen Fahrrad aktuell bei bis zu einem Jahr liegen. 

Aufgepasst beim Online-Verkauf: Achte auf Fake-Profile

Es gibt also viele Produkte, für die es sich lohnt mal die eigenen Sachen  zu durchstöbern, Pass allerdings auf, beim Online-Verkauf nicht auf Fake-Profile oder "Scams" hereinzufallen. Nutze lieber herkömmliche Zahlungsmethoden  - Fakeprofile sind oft erst wenige Tage alt und wollen dich von alternativen Zahlungsmethoden überzeugen.  Außerdem solltest du beachten, dass du deine Geräte vor einem Verkauf zurücksetzt, sodass die andere Person keinen Zugriff auf deine Daten erhält.

Insgesamt lässt sich wohl nur schwer sagen, wie lange die Knappheit der genannten Produkte anhalten wird, doch bis Weihnachten wird sich die Lage voraussichtlich nicht bessern. Schau daher doch einfach mal, was du so an Gegenständen findest, die du nicht mehr gebrauchen kannst und die du für einen guten Preis verkaufen könntest. Jemand anderes wird sich bestimmt darüber freuen. 

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