Die Beamten der Polizei staunten vermutlich nicht schlecht, als sie bei der Kontrolle eines Kleinbusses auf der B303 die Insassen durchzählten. Es war nicht das einzige, das die Weiterfahrt des Fahrzeugs zunächst unmöglich machte.
Die Polizei hat in der Nacht von Donnerstag (3. September 2026) auf Freitag bei Himmelkron einen Kleinbus aus dem Verkehr gezogen, der eine echte Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer und die eigenen Insassen darstellte.
Wie die Polizei berichtet, wurden die Beamten gegen 1.45 Uhr auf das Fahrzeug auf der B303 aufmerksam und führten eine Kontrolle durch. Dabei stellten sie zusätzlich zum Fahrer insgesamt 14 Personen in dem für neun Menschen gedachten Bus fest.
Polizei stoppt Kleinbus auf B303 in Oberfranken
Im weiteren Verlauf traten weitere Probleme zutage. Der rumänische Fahrer konnte den Kontrollkräften zum einen keinen Führerschein vorzeigen, zum anderen zeigte er drogentypische Auffälligkeiten. Ein Vortest bestätigte dann die Wahrnehmung der Beamten - positiv auf Kokain. Weitere Recherchen ergaben, dass der 37-jährige Rumäne tatsächlich gar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Weiterfahrt wurde an Ort und Stelle zunächst untersagt. Der Fahrer musste die Beamten zur Blutentnahme begleiten.
Nachdem die Polizei ihre Maßnahmen abgeschlossen hatte, mussten sechs Personen aussteigen. Einer der Mitfahrer, welcher fahrtüchtig und im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, durfte die Fahrt fortsetzen. Den 37-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogeneinwirkung und wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.