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Franken
Scheidung

Ehe-Aus: Antworten auf die wichtigsten finanziellen Fragen

Das Scheitern der Ehe hat für viele Paare finanzielle folgen. Doch wer haftet, wenn ein Ehepartner Schulden hat? Und was passiert, wenn ein Partner im gemeinsamen Haus bleiben möchte? Wir klären über drei wichtige Fragen auf.
 

Ein Anwalt oder zwei Anwälte?

Die Trennung ist friedlich verlaufen und Sie und Ihr Partner möchten beide die Scheidung ohne größeren Schaden über die Bühne bringen? Ist sich das Paar über die Folgen der Scheidung einig, reicht es, wenn einer der beiden Eheleute einen Anwalt beauftragt, der den Scheidungsantrag stellt. Bei einer einvernehmlichen Scheidung können dadurch mehrere 1.000 Euro gespart werden.

Wer haftet, wenn ein Ehepartner Schulden hat?

Laut Experten der Zeitschrift „Finanztest“ werden Ehepartner durch eine Heirat nicht automatisch Mitschuldner für die Schulden des Anderen. Nur gemeinsame Schulden werden bei einer Trennung und anschließenden Scheidung zwischen den Parteien aufgeteilt. Für Schulden, die einer der beiden im Laufe der Ehe macht, muss dieser alleine einstehen.

Was passiert, wenn ein Partner im Haus bleiben möchte?

Wenn jemand das Eigenheim alleine weiter nutzen möchte, muss er den anderen auszahlen. Verläuft die Entscheidung nicht glimpflich und man wird sich nicht einigen, entscheidet das Gericht. Für den Richter spielt dann beispielsweise eine Rolle, wer die Schuld am Scheitern der Ehe trägt oder, ob es Kinder im Haushalt gibt.

„Da Kinder nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden sollen, erhält in der Regel diese Partei die Immobilie“, erklärt Jakob Cerbe, Country Manager Österreich von McMakler gegenüber Focus Online.