Festnahmen nach Einbruchserie – fünf Tatverdächtige in Untersuchungshaft

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In Selb wurden fünf Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, für eine Reihe von Einbrüchen verantwortlich zu sein. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Straftaten dauern an.

Am frühen Montagmorgen (4. Mai 2026) bemerkte ein aufmerksamer Anwohner in Selb Lichtkegel in einem eigentlich leerstehenden Nachbarhaus und verständigte sofort die Polizei. Die Beamten trafen kurz darauf ein und nahmen drei Männer im Alter zwischen 24 und 40 Jahren im Haus fest. Die Männer haben die tschechische Staatsangehörigkeit und stehen im Verdacht, Schmuck und andere Wertgegenstände stehlen zu wollen. Vor Ort fanden die Polizisten zahlreiche Beweismittel.

Einige Stunden später entdeckte ein Zeuge bei Stopfersfurth Wertsachen, darunter hochwertige Werkzeuge, die offenbar gestohlen worden waren. In der Nähe konnten zwei weitere Männer, ebenfalls 24 und 40 Jahre alt und tschechische Staatsangehörige, festgenommen werden. Die Polizei geht davon aus, dass sie zur gleichen Tätergruppe wie die zuvor Festgenommenen gehören. Die Kriminalpolizei in Hof übernahm die weiteren Ermittlungen in beiden Fällen.

Serieneinbrecher geschnappt - mindestens 14 Fälle werden Tatverdächtigen zugeordnet

Am 5. Mai wurden alle fünf Tatverdächtigen dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl gegen alle erließ. Sie sitzen nun in mehreren Justizvollzugsanstalten in Bayern in Untersuchungshaft. Die Ermittler vermuten, dass die Männer für weitere Einbrüche im Raum Selb seit Jahresbeginn verantwortlich sein könnten. Mindestens 14 Fälle konnten bisher den Männern zugeordnet werden, darunter auch weitere Einbrüche in Selb in der Nacht von Sonntag auf Montag.

Der bislang bekannte Gesamtschaden durch Diebstähle liegt im fünfstelligen Bereich. Dazu kommt ein Sachschaden, der aktuell im hohen vierstelligen Bereich geschätzt wird. Die Ermittlungen, insbesondere zur möglichen Beteiligung an weiteren Taten, dauern weiterhin an.

Ein Redakteur hat die vorliegende Polizeimeldung unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Vorschaubild: © David Inderlied/dpa