Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf - trotz Regen und starkem Wind

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Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf - trotz Regen und starkem Wind
Anfang August mit Regenjacke und Stirnband: Wenn es nicht gerade regnete, pfiff den Kindern auf dem Lagerplatz in Neubrunn heftiger Wind um die Ohren.
Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf  - trotz Regen und starkem Wind
Tim Großmüller
Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf - trotz Regen und starkem Wind
Hämmern, Sägen und eine eigene kleine Hütte bauen: Rund 80 Kinder verbringen die ersten beiden Wochen der Sommerfreien 2023 auf dem Abenteuerspielplatz des Landkreises Würzburg in Neubrunn.
Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf  - trotz Regen und starkem Wind
Tim Großmüller
Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf - trotz Regen und starkem Wind
Bürgermeister Heiko Menig (links) und Landrat Thomas Eberth ernannten traditionell die beiden Bürgermeister der „Minipolis“ (Stadt des kleinen Volkes). In diesem Jahr heißen sie Ronja und Robin.
Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf  - trotz Regen und starkem Wind
Tim Großmüller
Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf - trotz Regen und starkem Wind
Als „Hütten-TÜV“ überzeugten sich Landrat Thomas Eberth und Bürgermeister Heiko Menig persönlich von der Qualität der Bauwerke und gaben praktische Tipps im Umgang mit Hammer und Säge.
Neubrunn: Rund 80 Kinder bauen Hüttendorf "Minipolis" auf  - trotz Regen und starkem Wind
Tim Großmüller

Rund 80 Kinder bauten in den ersten beiden Sommerferienwochen das Hüttendorf "Minipolis" in Neubrunn auf und trotzten dem Regen und starkem Wind.

Die Stadt des kleinen Volkes – die Ferienfreizeit „Minipolis“ im Landkreis Würzburg – stand in diesem Jahr unter keinem guten Stern, wie das Landratsamt Würzburg berichtet. Üppiger Regen und starker Wind versuchten den rund 80 Kindern die ersten Tage am lange ersehnten Ferienlager in Neubrunn zu vermiesen. Ungeachtet der widrigen Witterung bauten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Abenteuerspielplatz der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Würzburg dennoch ihr Hüttendorf mit Hammer und Säge, um die letzte Nacht in den eigenhändig konstruierten vier Wänden zu verbringen. Hartnäckigkeit und Fleiß wurden gegen Ende des Lagers mit Sonne satt und einer Menge Spaß belohnt.

Landrat und Bürgermeister berufen Kinderbürgermeister

Landrat Thomas Eberth und dem Gastgeber, Neubrunns Bürgermeister Heiko Menig, wurde wie in jedem Jahr die Ehre zuteil, die beiden frisch von den Kindern gewählten Bürgermeister zu berufen. Robin und Ronja sollten für die zweiwöchige Lagerzeit die Oberhäupter des Hüttendorfes sein und erhielten dafür Amtsketten aus Gummibärchen. Zuvor hatten Landrat und Bürgermeister bei einer Begehung des Lagerplatzes als „Hütten-TÜV“ letzte Tipps im Umgang mit Hammer und Säge gegeben.

Der Abenteuerspielplatz „Minipolis“ wird seit 1979 von der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Würzburg in jährlich wechselnden Gemeinden organisiert. Kinder lernen dort spielerisch handwerkliche Grundtechniken mit Hammer und Säge. Innerhalb von zwei Wochen fertigen sie unter Anleitung aus Holzbrettern einfache Hütten an, um schließlich darin zu übernachten. Spiel und Spaß runden das Angebot ab. Jürgen Schwab von der kommunalen Jugendarbeit des Landkreises sowie engagierte Betreuerinnen und Betreuer sind täglich von 9.30 Uhr bis 17 Uhr zur Beaufsichtigung vor Ort. Das Angebot ist für die Kinder kostenlos.

Nachhaltiges Freizeitangebot: Wo der Abenteuerspielplatz war, bleibt er oft

Und das Konzept überzeugt: Dort wo die Ferienfreizeit einmal stattgefunden hat, wurde sie in den vergangenen Jahren oft in das Ferienprogramm der jeweiligen Gemeinde übernommen. „Wir freuen uns gigantisch darüber, dass der Abenteuerspielplatz zum ersten Mal in Neubrunn stattfindet“, jubelte Bürgermeister Menig gemeinsam mit den Kindern aus der Marktgemeinde. „Die Anleitung durch das Team des Landratsamts ist einfach spitze und ich bin optimistisch, dass wir das Konzept weiter nutzen werden.“

„Kreativ sein, handwerkliches Tun und Bewegung an der frischen Luft und alle sind begeistert“, resümiert auch Landrat Thomas Eberth. „Mit seinen verschiedenen Aktionen wie dem Ferienpass, dem Circus Wirbelwind und eben auch dem Abenteuerspielplatz bietet der Landkreis Würzburg eine Menge an Ferienfreuden abseits von Urlaubsreisen. Ich danke allen Beteiligten dafür, dass dies so hervorragend gelingt, und wünsche den Kindern weiterhin erholsame und spannende Sommerferien.“