• Schwerer Arbeitsunfall bei Bahnanlage-Heidingsfeld in Würzburg
  • Zwei Personen verletzt, einen von ihnen stirbt Tage später
  • Kriminalpolizei ermittelt

Bei Bauarbeiten an der Bahnanlage in Würzburg-Heidingsfeld kam es am Samstag (11. September 2021) zu einem Unfall mit Todesfolge. Zwei Arbeiter waren durch einen Spannungsblitz verletzt worde, nun ist einer von ihnen tot.

Update vom 16.09.2021: Arbeiter stirbt nach Spannungsschlag an Würzburger Bahnhof

Ein schwerer Arbeitsunfall an der Bahnanlage Würzburg-Heidingsfeld hat ein Todesopfer gefordert. Am Samstag (11. September 2021) hatte es bei Bauarbeiten plötzlich einen "heftigen Spannungsschlag" gegeben. Zwei Arbeiter wurden dadurch verletzt.

Wie das Polizeipräsidium Unterfranken auf Nachfrage bestätigte, ist einer der Arbeiter am Dienstag (14. September 2021) im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Die Ursache für den Stromschlag ist indes noch unklar.

Die Kriminalpolizei Würzburg, Bundespolizei und das Eisenbahn-Bundesamt ermitteln nun in dem Fall.

Ursprüngliche Meldung vom 12.09.2021: Unfall in Würzburg - Spannungsblitz trifft Arbeiter

Gegen 23 Uhr ging am Samstagabend (11. September 2021) ein Notruf bei der Integrierten Leitstelle Würzburg ein, berichtet die Stadt Würzburg. Es hatte einen Unfall mit einem "heftigen Spannungsschlag" gegeben. Sofort wurden zahlreiche Rettungskräfte alarmiert.

Am Unfallort angekommen, fanden die Einsatzkräfte einen schwer verletzten Arbeiter vor. Er war nicht mehr ansprechbar. Bei Bauarbeiten in der Nähe der Gleisanlage war der Mann von einem Spannungsblitz getroffen worden.

Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits Erste Hilfe geleistet worden. Die Feuerwehrleute unterstützten den Rettungsdienst bei den medizinischen Maßnahmen und sicherten die Einsatzstelle ab.

Unfallursache: Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

Nach der Behandlung durch einen Notarzt wurde der schwer verletzte Arbeiter in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall und dem damit einhergehenden Spannungsüberschlag gekommen ist, ist aktuell Gegenstand der polizeilichen Ermittlung. Für die Betreuung der übrigen Bauarbeiter wurde eine Notfallseelsorge an die Einsatzstelle hinzugezogen.

Im Einsatz befanden sich circa 35 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und dem Löschzug Heidingsfeld, der Rettungsdienst mit zwei Notärzten und mehreren Rettungsmitteln, sowie die Polizei und das Notfallmanagement der Deutschen Bahn.