Im Landkreis Würzburg und Umgebung führt die Bundeswehr in den kommenden Wochen mehrere Übungen durch. Auch nächtliche Manöver sind geplant.
Nach einer Reihe von Übungen der Bundeswehr im Juni finden in diesem und im nächsten Monat im Landkreis Würzburg weitere kleinere Manöver statt. Der Schwerpunkt liegt auf einer mehrtägigen Gefechtsübung vom 29. Juni bis 1. Juli 2026. Rund 50 Soldaten bewegen sich mit Fahrzeugen durch Gebiete des Landkreises Main-Spessart und der Gemeinde Greußenheim im Landkreis Würzburg. Hierbei kommen auch Manövermunition und Rauchsignale zum Einsatz.
Außerdem begibt sich eine kleinere Gruppe am 8. und 9. Juli auf einen Orientierungsmarsch. Die rund 20 Soldaten sind bei dieser Übung auch nachts unterwegs. Vier Fahrzeuge sind angemeldet. Neben Gebieten in den Landkreisen Kitzingen und Schweinfurt können Gemarkungen von Gemeinden im östlichen Landkreis Würzburg - Hausen, Rimpar, Bergtheim, Unterpleichfeld, Estenfeld, Rottendorf, Kürnach, Oberpleichfeld, Prosselsheim und Eisenheim - betroffen sein.
Das Landratsamt Würzburg bittet die Bevölkerung, sich von den übenden Truppen fernzuhalten. Liegengebliebenes Übungsmaterial, insbesondere Fundmunition oder sonstige Sprengmittel, kann gefährlich sein und darf nicht berührt werden. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, entsprechende Funde umgehend der nächsten Polizeidienststelle zu melden.
Von der Bundeswehr verursachte Schäden können bei den jeweiligen Gemeinden angezeigt werden. Diese leiten die Meldungen an die zuständigen Stellen weiter. Weitere Informationen dazu sind online verfügbar: www.bayernportal.de/dokumente/leistung/10553265494
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