• Bestatter überlastet
  • Verband fordert Corona-Impfungen für Mitarbeiter
  • So gehen schwierig ist die Situation

Das Infektionsrisiko ist für Mitarbeiter von Bestattungsunternehmen besonders hoch. Und dabei geht es nicht nur um die Bestattungen und Überführungen an sich. Auch die Gespräche mit Angehörigen von an Corona-Verstorbenen bergen ein hohes Risiko. Deswegen wird nun vom Bundesverband Deutscher Bestatter gefordert, Bestatter und Mitarbeiter der Krematorien priorisiert impfen zu lassen. Bisher sind diese in keiner Gruppe vorgesehen, die in Deutschland bei den Corona-Impfungen besonders berücksichtigt werden. 

Video: So schwierig ist die Situation für Bestatter in Franken

Im Video spricht Karin Dürr, Bestatterin bei Flammersberger Bestattungen aus Giebelstadt bei Würzburg, über die aktuelle Corona-Situation und die Auslastung der Mitarbeiter.  Ähnlich wie sie fühlen sich viele Bestatter vergessen und würden sich wünschen geimpft werden zu können. „Meines Erachtens ist die Bestatterbranche überhaupt was Corona angeht viel zu lange unbedacht geblieben“, erklärt sie.

Auch in Nürnberg ist die Lage schwierig:Dort arbeiten die Bestatter aktuell am Limit.