Am Dienstagnachmittag sind zwei Autofahrer auf der B27 in einen Konflikt geraten, weil ein Audi-Fahrer seinen Vordermann nicht überholen konnte. An einer Ampel gerieten die beiden in einen offenen Streit und der Audi-Fahrer bedrohte sein Gegenüber mit einer Schreckschusspistole. Danach flüchtete der Audi-Fahrer, konnte aber kurze Zeit später von Zivilbeamten lokalisiert und festgenommen werden.

Gegen 17.50 Uhr war ein 38 Jahre alter Mann mit seinem silbernen Renault auf der B27 auf der linken von zwei Fahrspuren in Richtung Würzburg unterwegs. Ein 20 Jahre alter Audi-Fahrer befand sich hinter dem Würzburger und wollte offensichtlich überholen. Dies war jedoch zu diesem Zeitpunkt verkehrsbedingt nicht möglich.
Deshalb fuhr der 20-Jährige mit seinem grünen Audi nach bisherigen Zeugenaussagen an der Ampelanlange in der Veitshöchheimer Straße rechts neben den 38-Jährigen und beleidigte ihn über das geöffnete Fenster mit diversen Schimpfwörtern. Dies ließ der 38-Jährige Mann aus Würzburg nicht auf sich sitzen und stieg aus seinem Auto aus, um den 20-Jährigen zur Rede zu stellen. Daraufhin zog sein 20-Jähriger Gegenüber eine Waffe und bedrohte den Renault-Fahrer. Kurz danach setzte der Audi-Fahrer seine Fahrt fort.

Der Geschädigte informierte umgehend die Polizei, die den Tatverdächtigen dann anschließend auf einem Parkplatz feststellen konnte. Bei der Durchsuchung des Audis entdeckten die Beamten die Schreckschusswaffe und stellten sie sicher. Gegen den 20-jährigen Tatverdächtigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung, der Beleidigung und wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz eingeleitet.

Wie sich die Tatumstände genau zugetragen haben, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Daher sucht die Polizei nun weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet oder mitbekommen haben. Diese werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Tel. 0931/457-2230, in Verbindung zu setzen.