Für Sebastian Remelé (49), der seit 2010 als Oberbürgermeister von Schweinfurt amtiert, geriet die Kommunalwahl zum Vertrauensbeweis.

Mit 58,42 Prozent der Stimmen sicherte sich der CSU-Politiker im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit und hielt seine Herausforderer, Marietta Eder von der SPD und Holger Laschka von den Grünen, klar auf Distanz.

Kommunalwahl in Schweinfurt: Sebastian Remelé bleibt Schweinfurter OB

Bei der bislang letzten OB-Wahl im Jahr 2014 hatte sich Remelé mit 66,92 Prozent im ersten Wahlgang durchgesetzt. Die Wahlbeteiligung in diesem Jahr lag bei 45,1 Prozent.

OB-Wahl in Schweinfurt - die Ergebnisse:

  • Remelé (CSU): 58,42 Prozent
  • Eder (SPD): 26,5
  • Laschka (Die Grünen): 15,09

In der zurückliegenden Legislaturperiode dominierte die CSU mit 21 von insgesamt 44 Sitzen den Schweinfurter Stadtrat. Nach Verlusten bei der 2020er-Wahl haben die Christsozialen künftig nur noch 17 Sitze, bleiben aber klar stärkste Kraft und darüber hinaus die einzige Gruppierung mit einer zweistelligen Zahl von Mandaten.

Denn auch die SPD musste Verluste hinnehmen, hat laut vorläufigem Endergebnis der Stadtratswahl künftig nur noch acht Stadträte (bisher zehn). Zugelegt haben hingegen die Grünen, die jetzt sechs Schweinfurter Stadträte stellen (bisher drei) und die AfD (künftig vier Sitze, bisher ein Sitz).

Stadtratswahl in Schweinfurt - die Ergebnisse:

  • CSU: 38,26 Prozent (17)
  • SPD: 17,59 (8)
  • Grüne: 14,22 (6)
  • AfD: 8,37 (4)
  • Freie Wähler: 7,18 (3)
  • Linke: 5,93 (3)
  • Zukunft/ÖDP: 3,18 (1)
  • prosw: 2,79 (1)
  • FDP: 2,58 (1)