Nur noch tot konnte am Montagmorgen (19.07.2021) eine Frau aus einer Kellerwohnung im Baugebiet "In den Weinbergen" in Großeibstadt geborgen werden. Eine Nachbarin hatte die starke Rauchentwicklung entdeckt und den Notruf ausgelöst.

Da noch unklar ist, wie es zu dem Brand gekommen ist, hat die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen aufgenommen. Unbekannt ist bislang die Schadenshöhe, die jedoch beträchtlich sein dürfte, da sich der starke Rauch durch das ganze Haus bis unters Dach verbreitete.

Tödlicher Brand in Großeibstadt: Rettungskräfte konnten Frau nur noch tot bergen

Der Alarm der Integrierten Leitstelle Schweinfurt "Starke Rauchentwicklung in einem Wohnhaus in den Weinbergen Großeibstadt, Person in Gefahr" ließ die Wehren aus Großeibstadt, Kleinbardorf und Bad Königshofen ausrücken. Aufgrund der starken Rauchentwicklung ließ Kreisbrandmeister Christoph Wohlfahrt noch die Wehr aus Saal an der Saale mit Atemschutzträger nachalarmieren. Da bekannt war, dass die über 60-jährige Frau allein im Haus lebte, öffneten die Wehrleute die Haustüre und fanden im Erdgeschoss eine leblose Person.

Die Feuerwehrleute brachten sie ins Freie, wo sie vom Rettungsdienst des BRK Bad Königshofen und dem Notarzt übernommen wurde. Trotz Reanimation überlebte die über 60 Jahre alte Frau die Rauchgasvergiftung nicht. Nach den Löscharbeiten in der Kellerwohnung suchten die Wehrleute mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Brandnestern und löschten diese ab.

Vor Ort waren die Kreisbrandmeister Christoph Wohlfart (Alsleben) und Thomas Ganz (Sulzfeld), der Einsatzleiter Rettungsdienst Wolfgang Renner, sowie zwei RTWs aus Bad Königshofen und Maßbach, sowie Beamte der Polizeiinspektion Bad Neustadt. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Michael Hesselbach, Kommandant der Wehr Großeibstadt. Insgesamt waren an die 60 Feuerwehrleute vor Ort, ebenso der stellvertretende Bürgermeister Udo Rost.