Einen tragischen Unfall hat es am Donnerstagmorgen (26. August 2021) am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost gegeben, bei dem ein Lkw-Fahrer tödlich verunglückt ist. Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Morgen in einer Pressemitteilung berichtet, war der Sattelzug gegen 05.00 Uhr auf der A9 in Richtung München unterwegs. Beim Autobahnkreuz Nürnberg-Ost kam der Lkw aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße ab und kippte um. Der 47-jährige Fahrer wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. 

Die A9 in Richtung München musste gesperrt werden und der Verkehr wird über die A6, Nürnberg-Süd auf die A73 und schließlich wieder auf die A9 umgeleitet. Trotzdem kommt es am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost in allen Fahrtrichtungen zu Verkehrsbehinderungen. Die Bergungsarbeiten laufen derzeit (12.30 Uhr) immer noch. Auf Nachfrage von inFranken.de beim Polizeipräsidium Mittelfranken werden diese wohl noch bis etwa 14.00 Uhr oder 15.00 Uhr andauern, so ein Pressesprecher.

Lkw kippt um: 47-jähriger Fahrer verliert sein Leben

Wie die Feuerwehr-Wachzentrale der Stadt Nürnberg in einer Pressemitteilung am Vormittag berichtet, fanden die gerufenen Einsatzkräfte vor Ort den auf der Seite liegenden Sattelzug vor, in dessen Zugmaschine der 47-jährige Fahrer eingeklemmt war. Über die Windschutzscheibe gelangten die Kräfte zu dem Mann, der unter dem Lkw teilweise begraben war. Parallel dazu wurde der Brandschutz sichergestellt, die Ladung kontrolliert und der Unfallort nach weiteren Personen abgesucht. Der Notarzt konnte unterdessen bei dem 47-Jährigen nur noch den Tod feststellen. 

Zur Bergung des Sattelzugs musste ein Feuerwehrkran heranfahren, um den umgekippten Lkw anzuheben. Die Anfahrt des 50-Tonnen Krans gestaltete sich durch den entstandenen Stau als schwierig. In diesem Zuge weisen die Einsatzkräfte daraufhin, dass Rettungsgassen unbedingt freizuhalten sind. Nachdem ein Sichtschutz aufgebaut worden war, wurde der Sattelzug wieder aufgestellt und der tote Fahrer geborgen, wie die Feuerwehr schreibt. Rund 70 Einsatzkräfte waren vor Ort.