• Tierheim Nürnberg versorgt kranke Hundewelpen
  • Geschmuggelte Tiere wurden in Auto auf A6 bei Ansbach entdeckt
  • Zollbeamte spürten die sieben Hunde-Babys bei einer Kontrolle auf

Das Tierheim Nürnberg hat sieben Welpen aus einem illegalen Hundetransport aufgenommen. Die Kleinen waren am Mittwoch (27. Januar 2021) bei einer Zollkontrolle auf der A6 aufgespürt worden, berichtet das Hauptzollamt Nürnberg, Die Beamten kontrollierten demnach ein Auto auf einem Parkplatz in der Nähe von Ansbach. Der Fahrer befand sich nach eigenen Angaben auf den Weg von Polen nach Belgien. Er verneinte die Frage nach zollrelevanten Waren.

Tierheim Nürnberg versorgt sieben Welpen aus illegalem Transport

Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Zollbeamten im Kofferraum jedoch drei kleine Tierboxen, teilweise unter einer Decke versteckt. Darin befanden sich sieben Rasse-Welpen. Die sechs Zwergspitze und der Toy Pudel kamen laut Heimtierausweisen ursprünglich aus Weißrussland. Die Tiere befanden sich laut Zoll in einem "bedenklichen Zustand", weswegen sie tierärztlich versorgt und anschließend im Tierheim Nürnberg untergebracht wurden.

Die Tiere seien aktuell "noch nicht alle über den Berg", teilt Tanja Schnabel vom Tierheim Nürnberg inFranken.de mit. Über die Zukunft der Tiere könne das Tierheim zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts sagen.

Der 29-jährige Fahrer des Schmuggelwagens konnte für die Hunde indes keinen Verzollungsnachweis vorlegen. Nach Bezahlung einer Sicherheitsleistung durfte der Mann die Fahrt fortsetzen, die Hundewelpen wurden ihm jedoch abgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Auch im Tierheim Erlangen werden aktuell zwei Hunde-Babys aus einem illegalen Welpentransport aufgepäppelt. Die Polizei hatte die Tiere auf der A3 gerettet.