• Tierheim Hersbruck sucht "Helden"
  • Plätze für verwilderte Katzen sind "maßlos ausgeschöpft"
  • Wer will Charly, Tom, Max oder Rüdiger ein Zuhause schenken?
  • Katzen wollen zwar nicht kuscheln, halten aber Grundstück frei von Mäusen

"Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren", erklärt das Tierheim Hersbruck. "Dennoch werden die 'Wilden' wie Tiere zweiter Klasse behandelt!" Die Tierschützer hoffen mit einem Aufruf, Tierfreunde zu gewinnen, die ein Herz für verwilderte Katzen haben.

Tierheim Hersbruck: Zuhause für verwilderte Katzen gesucht

Bereits jetzt sind elf verwilderte Hauskatzen im Tierheim. Die Einrichtung befürchtet einen noch stärkeren Anstieg - allerdings fehlt die Kapazität. 

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Die Katzen kommen meist aus dem ländlichen Raum, etwa von Bauernhöfen. Dort rennen die ursprünglichen Haustiere frei herum und sind meist nicht kastriert. Dadurch, dass sie oft noch von Nachbarn oder anderen Personen gefüttert werden, sind die Tiere meist gut ernährt. So können sie bis zu dreimal pro Jahr Babys bekommen.

"Wenn man das mal durchrechnet, können es innerhalb von zwei Jahren bis zu 50 Katzen sein", erklärt Ronja Pfaffenberger, die stellvertretende Leiterin des Tierheims Hersbruck. Verhindern lasse sich das nur, indem die Katzen zuverlässig kastriert werden. Bei den frei lebenden Katzen sei auch die Gefahr größer, dass sich Krankheiten ausbreiten. 

Keine "Kuschelkatzen": Ländliche Region gesucht

Das Tierheim Hersbruck versucht jetzt, einige der Tiere zu vermitteln. "Wir brauchen dringend liebe Menschen, die solchen Katzen ein Zuhause schenken!" erklärt das Tierheim. Genau für solche Katzen wie Charly, Tom, Max und Rüdiger. "Denn unsere Plätze, an denen unsere Schützlinge nach ihrer Zeit im Tierheim unterkommen, sind maßlos ausgeschöpft." 

Zuvor werden die Tiere kastriert, geimpft und im Ohr tätowiert. Interessenten sollte aber klar sein, dass es sich nicht um "Kuschelkatzen" handelt. Zusätzlich braucht es eine gedämmte oder wettergeschützte Hütte, in der das Tier vorerst leben kann. Die Gegend sollte ländlich sein, in der Stadt sei die Gefahr zu groß, erklärt Pfaffenberger. "Es kann auch sein, dass sie weglaufen. Es handelt sich hier nicht um sozialisierte Tiere, die auf die Bedürfnisse der Menschen angewiesen sind", gibt die stellvertretende Leiterin zu bedenken. Informationen zu den Vermittlungen gibt es auf der Website des Tierheims.

Das Tierheim Hersbruck freut sich ebenfalls über Spenden für die verwilderten Katzen: 

Spendenkonto: 
Sparkasse Nürnberg 
IBAN: De85760501010190034017 
BIC: 
SSKND77xxx 
Verwendungszweck: 
Leben-schützen 

PayPal: 
hersbrucker-tierheim@web.de

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