Das Hinspiel der Relegation steht an: Der 1. FC Nürnberg empfängt am Dienstagabend (7. Juli 2020) den FC Ingolstadt im heimischen Max-Morlock-Stadion. Anpfiff ist um 18.15 Uhr. 

Im Vorfeld der Partie hat Interimstrainer Michael Wiesinger klargemacht, was aus seiner Sicht nötig ist, um die "Schanzer" zu bezwingen: "Was wir ändern können, sind Entschlossenheit, Willenskraft, Lauffreude, Aggressivität, Kommunikation und Gier, meinem Partner zu helfen. Das sind Dinge, die man beeinflussen kann", sagte er am Montag auf der Pressekonferenz. 

"Wir haben Selbstvertrauen, weil wir der Zweitligist sind" - Michael Wiesinger

Im Vergleich zum Nürnberger Negativlauf kommen die Oberbayern mit breiter Brust nach Mittelfranken, auch wenn Wiesinger betont, dass man ebenfalls Selbstvertrauen habe, da man der Zweitligist sei. Ingolstadts Trainer Tomas Oral sagte zuletzt: "Ich freue mich auf die Schlacht."

Der FCI zeigt allerdings Respekt vor Nürnberg: "Wir werden in der Relegation zwei Mannschaften sehen, die alles für ihren Klub abrufen werden", so Oral. 

Die Underdog-Rolle liegt dem FCI wohl - und das passt zur Spielidee Orals. Ingolstadt versucht gegen spielstärkere Gegner sicher zu stehen und bei Ballgewinnen relativ schnell umzuschalten. Insbesondere in Auswärtsspielen waren die "Schanzer" oftmals schwer zu knacken. Beister und Elva bringen die nötige Schnelligkeit mit, um Zielspieler Kutschke in Szene zu setzen. Nürnberg darf sich am Dienstagabend also keine Fehler im Aufbauspiel erlauben. 

So sehen Sie live, wie sich der FCN gegen Ingolstadt in der Relegation schlägt. 

tu