Der RB Leipzig rückt bekanntlich seinem großen Ziel näher: dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Noch ist dort Ralf Rangnick Trainer.


1. FC Nürnberg: Weiler im Visier von RB Leipzig

Aber wohl nicht mehr lange, denn im deutschen Fußball-Oberhaus will er wieder seinen Stuhl als Coach räumen und sich voll und ganz auf seine Aufgaben als Sportdirektor konzentrieren.

Er habe "ein paar richtige Trainer im Kopf", erklärte der 57-Jährige zuletzt. Laut einer Meldung des Sport-Magazins "Kicker" soll neben Wunschkandidat Markus Weinzierl (FC Augsburg) auch René Weiler vom 1. FC Nürnberg noch ein Thema ist in Leipzig sein, wo die Trainerfrage bis zur Länderspielpause Ende März geklärt sein soll.

Damit müsste Weiler aber mitten im aktuellen Aufstiegsrennen seinen Abschied aus Nürnberg verkünden. Der 42-Jährige wollte das Gerücht "nicht bestätigen kann und es auch nicht weiter thematisieren", während Nürnbergs Sportvorstand Andreas Bornemann fest davon ausgeht, dass Weiler (Quote als Trainer: 47,2 % Siege, 19,6 % Unentschieden und 33,2 % Niederlagen; ) auch kommende Saison den FCN coachen wird: "Der Trainer und ich sind im ständigen Austausch, was die Planungen für die kommende Saison betrifft. Da gab es nicht mal eine vage Andeutung."

Derartige Spekulationen über Weiler sind nicht neu. Ex-Sportvorstand Martin Bader hatte sie im vergangenen September in die Welt gesetzt. Demnach soll sich der Trainer des 1. FCN im Sommer vergangenen Jahres mit Verantwortlichen von RB Leipzig getroffen haben. "In der Branche spricht sich relativ schnell rum, dass es da im Sommer Gespräche gab. Er war ein interessanter Trainer für Leipzig und im Sommer gab es anscheinend diese Gespräche", erklärte Bader damals laut Medienberichten.

All diese Äußerungen sorgten für erheblichen Ärger. Selbst ein Dementi Weilers konnte das nicht entschärfen. Kein Wunder, dass der Schweizer in Richtung Bader tobte: ""Diese Machenschaften und Inszenierungen unterstütze ich nicht auch noch mit einem Kommentar. Ich bin mit Leib und Seele Trainer des 1. FC Nürnberg. Es ist wahnsinnig, was alles zu meiner Destabilisierung hier beigetragen wird. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Unklar bleibt, was die neue Diskussion um den Verbleib des Trainers nun soll. Gerade vor wichtigen Spielen um den Aufstieg in die Bundesliga sorgen solche Nachrichten nicht gerade für Ruhe in der Mannschaft. René Weiler ist übrigens seit November 2014 Coach beim Club, er folgte dem entlassenen Valérien Ismaël, der nach nur drei Monaten gefeuert worden war.