„Die Nachfrage nach Schnelltests ist in den letzten Tagen stark angestiegen, sodass wir mit den verlängerten Öffnungszeiten nun schnell und unbürokratisch reagiert haben", so Oberbürgermeister Peter Reiß. „Das funktioniert dank des herausragenden Einsatzes der Johanniter Unfall-Hilfe Schwabach-Roth, für den ich mich sehr bedanke.“ Die Johanniter Unfall-Hilfe (JUH) betreibt das Schnelltestzentrum im Auftrag der Stadt.

Interessierte können nun auch vorab einen Termin auf www.schwabach.de/schnelltest buchen, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Schwabach. „Gerade an den vergangenen Sonntagen war die Nachfrage sehr hoch. So können sich Personen mit Termin sicher sein, dass sie auf jeden Fall pünktlich drankommen“, erläutert Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht. Die ersten Termine sind ab Samstag, 20. März, buchbar. Am 18. und 19. März ist noch keine Terminvergabe vorgesehen.

Auch ohne Termin können Personen weiterhin vorbeikommen. Personen mit Termin werden allerdings vorrangig behandelt. Ohne Termin kann es zu längeren Wartezeiten kommen. 

Das Schnelltestzentrum befindet sich im Markgrafensaal. Der Zugang ist in der Ludwigstraße 16, dabei muss eine FFP2-Maske getragen werden. Dort können sich Menschen testen lassen, die in Schwabach leben (durch Vorlage des Personalausweises) und Menschen, die in Schwabach arbeiten (durch Vorlage eines entsprechenden Nachweises).

Fällt ein Schnelltest positiv aus, muss umgehend ein PCR-Test nachgeholt werden. Auf www.vitolus.de/roth kann direkt einen Termin für das auch für Schwabach zuständige Testzentrum in Roth vereinbart werden. Das Ergebnis liegt innerhalb von 15 bis 20 Minuten vor. Wer vorher einen Termin vereinbart, eine Handynummer angeben hat und keinen schriftlichen Nachweis benötigt, bekommt das Testergebnis auf das Mobiltelefon. Wer einen schriftlichen Nachweis braucht, muss vor Ort warten.

Das gilt auch für diejenigen, die ohne Termin zum Schnelltest kommen. Für den Nachweis eines negativen Tests muss ein Personalausweis vorgelegt werden. Für einen Nachweis bei Kindern benötigt die JUH den Personalausweis eines Elternteils. Grundsätzlich können Kinder ab einem Alter von 2 Jahren getestet werden. „Ein Besuch in der Kindertagesbetreuung ist aber nach einer Erkrankung des Kindes wieder möglich, wenn das Kind nur leichte Symptome hatte und wieder gesund ist, ein Corona-Test ist dann nicht notwendig“, so Stadtrechtsrat Engelbrecht.