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Was ist Rock im Park?

Rock im Park ist ein Musikfestival, das einmal im Jahr in zeitlicher Nähe zu Pfingsten stattfindet. Meist im Mai oder Juni spielen Dutzende Bands auf drei Bühnen im Volkspark Dutzendteich in Nürnberg. Rock im Park ist die Parallelveranstaltung zu Rock am Ring.

Wo ist Rock im Park?

Das Festival findet rund um das Zeppelinfeld im Volkspark Dutzendteich in Nürnberg statt. Es ist nicht nur für Parkrocker aus Nürnberg, Fürth oder Erlangen interessant. Egal, ob Treuchtlingen, Hilpoltstein oder Pegnitz, Bamberg, Würzburg oder München, Franken, Altbayern oder der Oberpfalz – das Festival ist für Musikfans aus ganz Deutschland, hauptsächlich für Parkrocker aus dem Süden, attraktiv.

Was kosten Tickets für Rock im Park?

Im Vorverkauf bietet der Veranstalter das 3-Tage-Festival-Ticket an. Je nach Ticketanbieter schwanken die Preise zwischen 180 und 190 Euro. Gründe für die Schwankungen sind Vorverkaufsgebühren und eventuell anfallende Versandkosten.

Wie viel kostet ein Tagesticket für Rock im Park Nürnberg?

Die Tagestickets werden zeitlich versetzt zum 3-Tages-Ticket angeboten, erfahrungsgemäß erst ein paar Wochen vor der Veranstaltung. Preislich liegen diese Tickets bei etwa 85 Euro.

Bis wann kann man Rock im Park Tickets bestellen?

Tickets können bestellt werden, bis der Veranstalter meldet, dass das Festival ausverkauft ist. Restkontingente können über diverse Offline- oder Online-Anbieter bezogen werden. Gleiches gilt für Tagestickets. Das begehrte und platztechnisch arg limitierte Centerstage-Camping ist meistens innerhalb weniger Tage nach Vorverkaufsstart ausgebucht.

Wie viele Bühnen gibt es auf Rock im Park und wie heißen diese?

Insgesamt spielen die Künstler auf drei Bühnen. Auf der Centerstage direkt auf dem Zeppelinfeld spielen die Headliner. Das restliche Line-up verteilt sich auf die zweite Open-Air-Bühne, die Alternastage, sowie die Clubstage, die sich im Inneren der ARENA Nürnberg befindet.

Rock im Park Nürnberg: Woher weiß man vorher wann welche Bands spielen?

Das Line-up des Festivals wird häppchenweise auf der offiziellen Homepage www.rock-im-park.com veröffentlicht. Meist stehen die ersten Bands für das nächste Festival schon fest, wenn das aktuelle gerade zu Ende ist. An welchem Tag zu welcher Uhrzeit welche Band spielt, das steht jedoch meist erst kurz vor dem Festival fest, wenn das komplette Line-up bekannt ist und die Tagestickets in den Verkauf gehen.

Einen festen Termin dafür gibt es nicht. Vor Ort informiert der Festivalguide Parkrocker über die genauen Spielzeiten.

Ich habe ein Ticket für Rock im Park zu verkaufen aber wo kann ich das tun?

Für Parkrocker, die Tickets bestellt haben aber nicht zum Festival fahren können, bietet sich natürlich das Online-Auktionshaus „ebay“ an – oder das schwarze Brett um die Ecke. In letzterem Fall ist auch gewährleistet, dass man nachher nicht als professioneller Abzocker gilt. Es gibt nämlich auch „falsche“ Parkrocker, die im großen Stil Karten kaufen, um diese dann im Internet zu verschachern, wenn das Festival ausverkauft ist – zu maßlos überteuerten Preisen.

Wieso lassen so viele Besucher auf Rock im Park ihre Zelte und Pavillons stehen, wenn sie abreisen?

Wir haben sie nicht gefragt, aber zwei Vermutungen liegen nahe: Zerstörungswut und Faulheit. Es ist beinahe schon zur traurigen Tradition geworden, dass in der letzten Nacht des Festivals die Feierlichkeiten ausarten. In der Vergangenheit führte das sogar schon so weit, dass Zelte brannten, auf dem Dutzendteich im Wasser trieben oder in ihre Einzelteile zerlegt wurden. Vandalismus um des Vandalismus Willen – am nächsten Morgen sind die Verantwortlichen verschwunden und hinterlassen ein Feld der Verwüstung, Müllberge und Schutt. Die Veranstalter versuchen mit Security-Diensten und pfandpflichtigen Müllbeuteln entgegen zu wirken – leider können die Ordner aber nicht überall sein. Macht es also besser und schließt euch nicht denen an, die blind und doof ihr mitgeführtes Mobiliar kurz und klein schlagen. Beweist Größe und packt eure Sachen wieder ein, entsorgt euren Müll und macht den Park zu einer einigermaßen sauberen Sache. Parkrocker sind schließlich Rocker und keine Tiere.

Kommen außer den Bands, die auf der Website von Rock im Park unter Line-up angegeben sind, noch irgendwelche anderen Bands und wann genau wird man informiert?

Der Veranstalter gibt Änderungen im Line-up erfahrungsgemäß sehr schnell bekannt – einerseits auf der eigenen Webseite, andererseits auch als Pressemitteilungen, die in Zeitungen und Online-Portalen veröffentlicht werden. Aktuelle Infos gibt es z.B. immer auf unserer RiP-Seite!

Wo kann ich die Bilder von Rock im Park anschauen/runterladen?

Ihr wollt Bilder von Rock im Park sehen? Na dann los: Unsere RiP-Bildergalerien!

Gibt es einen Livestream von Rock im Park und wenn ja wo?

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Livestreams direkt vom Festival im Internet, z.B. auf der offiziellen Seite des Veranstalters. Eine Regel ist das aber nicht. Meistens sind die Streams auch nicht besonders attraktiv. Verbindungsabbrüche und Übertragungsfehler gibt es leider häufig. Ein wenig besser sah es in der Vergangenheit beim Zwillingsfestival Rock am Ring aus, das mit nahezu demselben Line-up das Wochenende rockt. Der exklusive Medienpartner SWR begleitete das Festival auf EinsPlus, bei SWR3 und das DASDING und bot sogar ein eigenes RaR-Radio auf der Frequenz 87.7 FM an. Obwohl Rock am Ring ab 2015 nicht mehr am Nürburgring sondern auf dem ehemaligen Bundeswehr-Flugplatz in Mendig stattfinden wird, ist damit zu rechnen, dass Medienpartner SWR ein ähnliches Programm fährt wie in den Jahren zuvor.

Was passiert, wenn man bei Rock im Park ohne Bändchen erwischt wird?

Um diese Frage ranken sich Legenden und Mythen. Gemeinhin wird vermutet, dass alle Parkrocker ohne Bändchen lebendig unter der Centerstage vergraben werden, um in den Folgejahren als Festivalgeister übers Gelände zu spuken. Eine andere Geschichte besagt, dass die Erschleicher der Festivalleistung gefesselt und geknebelt in eine ViP-Loge in der Nürnberger Arena verstaut werden – mit Kopfhörern und deutschem Schlager auf den Ohren, bis zum bitteren Ende (des Festivals). Okay, jetzt nochmal ohne Spaß: Wer ohne Bändchen erwischt wird, fliegt natürlich raus. Je nach Dreistigkeit der Täuschung behält sich der Veranstalter rechtliche Schritte vor. Meist entscheiden die Ordner je nach Kooperationsbereitschaft des Erwischten, ob die Polizei hinzugezogen wird, die einen Platzverweis aussprechen sowie Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstatten kann.

Ab wie viel Jahren ist Rock im Park in Nürnberg?

Für Rock im Park gelten besondere Altersbeschränkungen. Babys und kleine Kinder haben auf dem Gelände natürlich nichts verloren. Kinder zwischen acht und 14 Jahren müssen unbedingt von einem Sorgeberechtigten begleitet werden, der natürlich auch ein gültiges Ticket besitzen muss. Durch die Sonderregelung der Nürnberger Behörden extra für das Festival ist es ausnahmsweise gestattet, dass 14- bis 16-jährige Parkrocker die Konzerte bis Mitternacht ohne Begleitung eines Sorgeberechtigten besuchen dürfen. Für Jugendliche ab 16 Jahren ist auch der Zutritt zu Konzerten nach Mitternacht ohne Erziehungsberechtigte erlaubt. Das Camping allerdings ist für unter 16-Jährige wiederum nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten Person erlaubt. In der Regel sind das übrigens die Eltern, nicht der ältere Freund oder so.

Wie weit sind die Bühnen bei Rock im Park etwa auseinander?

Das Festival Rock im Park besticht vor allem durch seine Kompaktheit. Obwohl sich am Festivalwochenende zig Tausende Besucher auf dem Gelände tummeln, bleibt es meist überschaubar. Rush Hour herrscht nur, wenn besonders begehrte Bands kurz hintereinander spielen, die Völkerwanderung von Bühne zu Bühne beginnt oder sich alle Besucher (aufgrund von schlechtem Wetter oder einem besonders gefragten Rocker) in die Clubstage drängen. Ansonsten verläuft sich das Publikum. Die Bühnen sind (abgetrennt durch die Steintribüne bzw. die Mauern der Arena) weit genug voneinander entfernt, um andere Bühnen nicht zu stören, aber gleichzeitig nur fünf bis zehn Gehminuten auseinander.

Ich fahre diesen Sonntag (oder Freitag, oder Samstag) zu Rock im Park und wenn ich in der ersten Reihe stehen möchte, wie bald sollte ich dann ungefähr dran sein?

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Natürlich kommt es darauf an, vor welcher Bühne du stehen willst. Auf der Alternastage oder der Clubstage hast du tagsüber gute Chancen, nach vorne zu rutschen – vor allem, wenn weniger begehrte Bands spielen. Auf der Centerstage ist schon vormittags alles zu spät. Wenn du also am Abend beim Headliner ganz vorne stehen willst, wirst du morgens deinen Platz besetzen müssen – und ihn den Tag über in der prallen Sonne oder im Dauerregen verteidigen müssen.

Wie weit kann man bei Rock im Park anfahren?

Der Verkehr in Nürnberg ist trotz perfekter Planung, langjähriger Erfahrung und ausgefeiltem Festivalguide zum Rock-im-Park-Wochenende ein einzige Katastrophe. Macht euch keine Illusionen. Am besten richtet ihr euch nach der Beschilderung entlang der Straßen. Parkplätze gibt es einige, aber stellt euch darauf ein, dass ihr euer Campingzeug länger durch die Gegend schleppen müsst – Rock im Park ist halt ein Festival mitten in der Stadt.

Darf man auf das Gelände von Rock im Park, dort wo die Bands spielen, eigene Bierdosen mitnehmen?

Kurze Antwort: Nein!

Lange Antwort: Die Veranstalter von Rock im Park haben zur Sicherheit aller Parkrocker folgende Punkte ausgearbeitet. Unterschieden wird dabei immer zwischen Campingbereich und Eventbereich.

Verbotene Gegenstände im Campingbereich:
Glasflaschen/Glasbehältnisse, Gaskartuschen über 450g Füllgewicht, Waffen aller Art, pyrotechnische Gegenstände aller Art, Trockeneis, Notstromaggregate, Musikanlagen, festes Mobiliar (Sessel, Couches, Teppiche, Kühlschränke, Bierzeltgarnituren, etc.), Fest- und Partyzelte insbesondere Pavillons, Schiebrollbügelwagen, Einkaufswägen und Tiere. Erlaubte Gegenstände im Campingbereich: Pocketkameras (keine professionellen Kameras mit auswechselbarem Objektiv!) Zelte und Zubehör, Lebensmittel und alle weiteren Gegenstände, die nicht verboten sind.

Verbotene Gegenstände im Eventbereich (Bühnen, Funpark, etc.): Aufzeichnungsgeräte (Videokameras, Tonaufzeichnungsgeräte, Spiegelreflexkameras, Profikameras mit abnehmbarem Objektiv), Getränkeverpackungen (PET-Flaschen, Dosen bis hin zu Bierfässern, Glasflaschen/Glasbehältnisse jeglicher Art), Waffen aller Art (Stich- und Hiebwaffen, Feuerwerkskörper, andere pyrotechnische Gegenstände z.B. Sternwerfer/Wunderkerzen), Tiere, sperrige Gegenstände wie Fahnenstangen, Regenschirme, Motorradhelme, Styroporwürfel (als Steh- oder Sitzgelegenheit) und sonstiges Camping-Equipment.

Erlaubte Gegenstände: Pocketkameras (auch mit Zoom), 1 Tetrapack 1,0 Liter pro Person, Klappstühle (für behinderte Besucher gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises).

Offizielle Info des Veranstalters zur Abnahme nicht erlaubter Gegenstände am Einlass: „An den Zugängen zum Eventbereich werden Euch verbotene Gegenstände abgenommen und gegen Gebühr verwahrt oder Euch wird der Zutritt mit dem Gegenstand verweigert. Ihr erhaltet verschiedenfarbige Klebemarken, die für die Abholung bei der jeweiligen Kasse als Gepäckschein gelten. Nur an der jeweiligen Ausgabestelle bekommt Ihr die Sachen wieder ausgehändigt.“