• Christkindlesmarkt-Ersatz in der Fußgängerzone in Nürnberg
  • 25 Weihnachtsinseln mit verschiedenen Ständen
  • Nürnberger Christkindlesmarkt wird online stattfinden

Als Ersatz für den Nürnberger Christkindlesmarkt sind in der Fußgängerzone dieses Jahr 25 Weihnachtsinseln errichtet worden. Etwa vor dem Weißen Turm, in der Königsstraße oder der Karolinenstraße werden an den Inseln aktuell Süßwaren wie Lebkuchen oder gebrannte Mandeln angeboten. Glühwein gibt es dieses Jahr jedoch keinen. Und auch in Erlangen wird dieses Jahr eine Weihnachtsmarkt-Alternative angeboten.

Weihnachtsmarkt in Nürnberg: Christkindlesmarkt findet online statt

Je nach Entwicklung des weiteren Infektionsgeschehens könnten eventuell kurzfristig auch noch weitere Stände hinzukommen. Im Handwerkerhof gibt es neben dem traditionellen Warenangebot dieses Jahr eine Krippenausstellung mit Weihnachtskrippen aus der ganzen Welt zu sehen. In der Spitalgasse 1 kommen außerdem auf Hinwirken des Amts für Internationale Beziehungen verschiedene Händler aus dem Ausland zusammen und bieten dort ihre Waren aus aller Welt an. Eine Übersicht, welche Weihnachtsmärkte 2020 trotz Corona stattfinden, gibt es hier.

Der Christkindlesmarkt wird dieses Jahr ersatzweise online präsentiert: Auf der Website des Christkindlesmarkts wurden zahlreiche Markthändler und Beschicker zu einem Online-Weihnachtsmarkt zusammengefasst. Dort können die einzelnen Geschäfte nun angesteuert werden. Außerdem öffnet sich auf der Internetseite ab dem 1. Dezember 2020 täglich ein neues Fenster, in dem das Christkind Benigna Munsi verschiedene Geschichten, Gedichte, Rezepte oder andere Ideen bereithält.

Das Christkind hält außerdem ab Montag (30. November 2020) zweimal die Woche eine Telefon-Sprechstunde für Kinder ab. Montags und mittwochs zwischen 15 Uhr und 16 Uhr kann man das Christkind Benigna Munsi unter 0911 23123777 persönlich erreichen. Die Termine des Christkindes in öffentlichen Einrichtungen sind allesamt abgesagt: "Zum Schutze aller wird es keine Begegnungen mit dem Christkind geben können", erklärt Oberbürgermeister Marcus König (CSU).