VGN verbietet E-Scooter in Bus, U-Bahn und Tram - mit ungewöhnlicher Begründung

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Nürnberg: VGN verbietet E-Scooter in Bus, U-Bahn und Tram - mit ungewöhnlicher Begründung
Der VGN verbietet E-Scooter in Bus, U-Bahn und Tram - es hat aber nichts mit Platzproblemen in den Verkehrsmitteln zu tun.
Nürnberg: VGN verbietet E-Scooter in Bus, U-Bahn und Tram - mit ungewöhnlicher Begründung
Federico Gambarini/dpa

In Nürnberg haben Fahrer von elektrischen Rollern mit ihrem Gefährt zukünftig keinen Zutritt mehr zu Bus, U-Bahn und Straßenbahn. Dabei geht es aber nicht darum, dass sie anderen Fahrgästen den Platz wegnehmen.

Nach der Stadt zieht auch der Verkehrsbetrieb in Nürnberg die Zügel an:  E-Scooter dürfen in der Frankenmetropole nun nicht mehr in Bussen, U-Bahnen und Straßenbahnen mitgenommen werden.

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) verbannt diese ab sofort aus Sicherheitsgründen. Grund sei ein erhöhtes 
Brand- und Explosionsrisiko wegen der niedrigen Sicherheitsstandards bei den Akkus der Elektro-Tretroller, teilte der VGN am Montag (13. Mai 2024) mit. In den Regionalzügen und S-Bahnen sei die Mitnahme aber weiterhin erlaubt. 

Brand- und Explosionsgefahr? VGN verbietet E-Scooter in sämtlichen Verkehrsmitteln

In München, Augsburg und anderen Städten in Deutschland sind die E-Roller in öffentlichen Verkehrsmitteln bereits verboten. E-Fahrräder, elektrische Rollstühle und Seniorenmobile sind von dem Verbot nicht betroffen, weil für deren Akkus laut VGN deutlich höhere Sicherheitsstandards gelten.

Der VGN umfasst 22 Landkreise und zehn kreisfreie Städte. Damit deckt er große Teile Nordbayerns ab. Bundesweit ist der VGN der zweitgrößte Verkehrsverbund.